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Verteidigungsminister der fünf größten europäischen NATO-Staaten beraten in Paris über Ukraine-Hilfen

Am 26. Oktober 2026 kamen die Verteidigungsminister Frankreichs, Deutschlands, Großbritanniens, Italiens und Polens in Paris zu einer E5-Sitzung zusammen, um die weitere Unterstützung für die Ukraine und die Stärkung europäischer Verteidigungsfähigkeiten zu beraten.

Am Montag, dem 26. Oktober 2026, trafen sich die Verteidigungsminister der fünf militärisch stärksten europäischen NATO-Mitgliedstaaten in Paris zu Beratungen über die fortgesetzte Unterstützung der Ukraine und die Stärkung europäischer Fähigkeiten. Anlass war eine von Frankreich einberufene Sitzung im E5-Format, an der neben dem Gastgeber auch Vertreter Deutschlands, des Vereinigten Königreichs, Italiens und Polens teilnahmen. Der NATO-Generalsekretärs-Stellvertreterin Radmila Shekerinska war eine Teilnahme angekündigt worden und sie nahm an Teilen der Beratungen teil. ([deutschlandfunk.de](https://www.deutschlandfunk.de/europaeische-unterstuetzer-der-ukraine-beraten-in-paris-102.html?utm_source=openai))

Kernpunkte der Gespräche waren nach Angaben der Gastgeber die Bestandsaufnahme bisheriger Lieferungen, die Abstimmung weiterer militärischer Hilfeleistungen für die ukrainischen Streitkräfte und die Frage, wie Europa seine industrielle und operative Basis für längere Unterstützung erhält. Zugleich standen Überlegungen zur künftigen Kooperation innerhalb von NATO- und EU-Strukturen auf der Agenda. Vertreter der Ukraine nutzten Videokonferenzbeiträge, um aktuelle Bedarfe an Vorrichtungen zur Luftverteidigung und an Ersatzteilen zu schildern. ([nato.int](https://nato.int/en/news-and-events/events/media-advisories/2026/10/23/nato-deputy-secretary-general-to-visit-france?utm_source=openai))

Die Zusammenkunft in Paris reiht sich in eine Reihe gleichartiger Treffen im E5-Format ein, die in den vergangenen Jahren bereits in Berlin, Warschau, Brüssel und Rom stattfanden. Diese Treffen zielen darauf ab, die politische Koordination der fünf Staaten zu verbessern und zugleich Schritte zur Reduzierung transatlantischer Abhängigkeiten bei Rüstungs- und Einsatzfragen zu erörtern. In früheren Abschlussdokumenten hatten die Teilnehmer Deutschland, Frankreich, Italien, Polen und das Vereinigte Königreich gemeinsame Prinzipien für Sicherheitsgarantien und die Unterstützung der ukrainischen Verteidigung formuliert. ([gov.uk](https://www.gov.uk/government/publications/european-group-of-five-e5-defence-ministers-meeting-in-paris-12-march-2025-joint-statement/european-group-of-five-e5-defence-ministers-meeting-in-paris-12-march-2025-joint-statement?utm_source=openai))

Für Deutschland war Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius vertreten; Frankreichs Gastgeberrolle nahm Verteidigungsminister Sébastien Lecornu wahr. In Pariser Verlautbarungen wurde betont, dass kurzfristige Hilfen an die Front genauso wichtig seien wie längerfristige Maßnahmen zur Stärkung der europäischen Rüstungsproduktion und der Einsatzbereitschaft. Gleichzeitig wurde deutlich zwischen feststellbaren Tatsachen, etwa laufenden Lieferungen, und politischen Absichtserklärungen unterschieden, etwa zu künftigen Garantien oder Finanzierungsinstrumenten. ([defense.gouv.fr](https://www.defense.gouv.fr/sites/default/files/ministere-armees/Press%20invitation_S%C3%A9bastien%20Lecornu%2C%20Minister%20of%20the%20Armed%20Forces%2C%20will%20receive%20the%20Defense%20ministers%20in%20E5%20format%20on%20Wednesday%2C%20March%2012%2C%20at%20the%20Val%20de%20Gr%C3%A2ce%20in%20Paris.pdf?utm_source=openai))

Folgen der Pariser Beratungen dürften in zeitnahen Absprachen zwischen nationalen Militärplanern und in EU- beziehungsweise NATO-Initiativen sichtbar werden; konkrete Lieferzusagen oder verbindliche neue Instrumente wurden nach der Sitzung nicht als abschließend verkündet. Beobachter werten das Treffen als Fortsetzung einer europäischen Bemühung, koordiniert und dauerhaft Unterstützung für die Ukraine sicherzustellen, ohne die transatlantische Kooperation zu ersetzen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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