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Warnstreik bei der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft stoppt S-Bahnen in Karlsruhe und Heilbronn

Ein ganztägiger ver.di-Warnstreik bei der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft legt am Freitag große Teile des S-Bahn-Verkehrs rund um Karlsruhe und Heilbronn lahm.

Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) für Freitag, 25. September 2026, zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Im von der AVG betriebenen S-Bahn– und Stadtbahnnetz in Karlsruhe und Heilbronn fallen seit dem frühen Morgen zahlreiche Verbindungen aus oder verkehren nur stark eingeschränkt. Der Streikzeitraum reicht nach Unternehmensangaben bis in die Nacht zum Samstag; Auswirkungen können deshalb auch den späten Abend- und Frühverkehr betreffen.

Der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) und die AVG melden, dass Ersatzverkehre nur punktuell angeboten werden können. Besonders betroffen sind S-Bahn-Linien zwischen Karlsruhe und Heilbronn. Fahrgäste sollen vor Fahrtantritt die elektronische Fahrplanauskunft prüfen und zusätzliche Reisezeit einkalkulieren. Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) teilten mit, dass ihre Beschäftigten nicht zum Streik aufgerufen sind; einzelne VBK-Linien im Stadtgebiet Karlsruhe fahren daher überwiegend planmäßig. Aufgrund der betrieblichen Verflechtungen kann es dennoch zu Anschlussverlusten kommen.

Hintergrund ist eine laufende Tarifrunde im Eisenbahnsektor. ver.di fordert nach eigenen Angaben höhere Entgelte sowie Verbesserungen für Auszubildende. Die AVG verweist darauf, dass Umfang und Verlauf der Beeinträchtigungen vom tatsächlichen Streikgeschehen abhängen und sich im Tagesverlauf ändern können. Konkrete neue Verhandlungstermine wurden in den veröffentlichten Mitteilungen zunächst nicht genannt.

Für Pendlerinnen und Pendler in der Region bedeutet der Warnstreik spürbare Einschränkungen im Tagesverkehr. Der KVV empfiehlt, nach Möglichkeit auf alternative Linienführungen oder spätere Verbindungen auszuweichen und die Meldungen in Apps und der elektronischen Fahrplanauskunft fortlaufend zu verfolgen. Reisende mit zwingend notwendigen Anschlüssen sollten zusätzliche Pufferzeiten einplanen. Informationen werden von KVV, AVG und den beteiligten Betreibern fortlaufend aktualisiert.

Die Lage bleibt dynamisch. Wo Personal verfügbar ist, versucht die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft einzelne Fahrten anzubieten; ein verlässlicher Takt ist jedoch nicht gewährleistet. Der Karlsruher Verkehrsverbund weist darauf hin, dass kurzfristige Änderungen jederzeit möglich sind. ver.di bewertet den Warnstreik als Druckmittel in der Tarifrunde; die Arbeitgeberseite äußert sich zurückhaltend zur weiteren Dauer und verweist auf die anstehenden Gespräche. Prognosen zum Fortgang der Verhandlungen liegen derzeit nicht vor.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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