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Wiesn-Andrang: München schließt Haupteingänge kurzzeitig

Wegen starkem Besucherandrang hat die Festleitung am Samstagnachmittag Haupteingänge der Theresienwiese vorübergehend gesperrt. Nach Angaben von Stadt und Polizei lag keine Gefährdungslage vor.

Wegen sehr hoher Besucherzahlen sind am Samstagnachmittag auf dem Münchner Oktoberfest die Haupteingänge der Theresienwiese vorübergehend geschlossen worden. Nach Angaben der Festleitung diente die Maßnahme der Entzerrung an den Einlässen und dem Schutz der Rettungswege. Stadt und Polizei betonten, es habe keine konkrete Gefährdungslage gegeben. Nach Abbau der Warteschlangen wurden die Zugänge wieder geöffnet.

Betroffen waren vor allem die Haupteingänge im Bereich des U-Bahnhof Theresienwiese sowie größere Einlassstellen entlang der Wirtsbudenstraße. Auslöser war der starke Zustrom in den Nachmittagsstunden, der mit dem Reservierungswechsel in den Zelten zusammenfiel. Das offizielle Wiesn-Barometer wies für den Tag bereits am Vormittag eine starke bis sehr starke Auslastung aus. Um Überfüllungen in Innenbereichen zu verhindern, wurde der Zugang zeitweise gestoppt und anschließend schrittweise wieder freigegeben.

Die Festleitung und die Polizei setzten Lautsprecherdurchsagen und zusätzliches Personal ein, um Besucherströme zu lenken und Engstellen aufzulösen. Dabei standen die Sicherstellung freier Flucht- und Rettungswege sowie die Vermeidung von Gedränge im Vordergrund. Die Behörden machten deutlich, dass temporäre Zugangssperren fester Bestandteil des Sicherheitskonzepts für die Großveranstaltung sind und bei Spitzenandrang routinemäßig angewendet werden.

Das Sicherheitskonzept der Landeshauptstadt München sieht neben Taschen- und Einlasskontrollen vor, die Zahl der Personen auf dem Gelände und in den Festzelten eng zu steuern. Kurzzeitige Schließungen einzelner Eingänge sind demnach ein präventives Instrument, um die zulässigen Kapazitäten einzuhalten. Hinweise auf Änderungen der Zugangssituation werden über die Einsatzkräfte vor Ort und die offiziellen Informationskanäle kommuniziert.

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, bei hohem Andrang auf alternative Zugangswege auszuweichen und Anreise und Aufenthaltszeiten entsprechend zu planen. Empfehlungen von Stadt und Veranstalter umfassen die Nutzung weniger frequentierter Eingänge, das Prüfen des aktuellen Stands im Wiesn-Barometer und – sofern vorhanden – das Einhalten von Reservierungszeiten. Auch nach Wiederöffnung der Haupteingänge blieb die Lage auf dem Gelände geordnet.

Die vorübergehenden Sperren am Samstag zeigen die flexible Steuerung des Zuflusses auf das Oktoberfest. Nach übereinstimmenden Angaben der Einsatzkräfte handelte es sich um eine kurzzeitige Maßnahme zur Besucherlenkung; ein darüber hinausgehendes Sicherheitsereignis lag nicht vor.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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