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Wiesn startet ruhig: Oktoberfest in München bei Sonne eröffnet

Das 191. Oktoberfest ist auf der Theresienwiese eröffnet worden. Nach Angaben der Behörden verlief der erste Tag geordnet, mit verstärkten Kontrollen und entspannter Stimmung.

Das 191. Oktoberfest ist am Samstag auf der Theresienwiese in München eröffnet worden. Bei sonnigem Wetter und gut gefüllten Wegen meldeten Polizei und Stadt einen geordneten Auftakt. Der traditionelle Anstich leitete den Festbetrieb ein; in den großen Zelten bildeten sich früh Warteschlangen, der Einlass blieb laut Veranstaltern jedoch kontrolliert.

Den offiziellen Beginn markierten der Einzug der Festwirte und der Anstich. Nach übereinstimmenden Berichten aus München übernahm Oberbürgermeister Dominik Krause das Fassritual und brauchte dafür zwei Schläge. Zuvor wurde am Denkmal für die Opfer des Oktoberfest-Attentats von 1980 eine Gedenkminute abgehalten. Die Stadtverwaltung sprach von einem disziplinierten Start mit hoher, aber gut zu lenkender Besucherzahl.

Die Sicherheitsbehörden hatten für dieses Jahr ihr Konzept nachgeschärft. Die Bayerische Polizei und die Bundespolizeidirektion München setzten am ersten Tag auf verstärkte Präsenz in und um das Festgelände sowie auf zusätzliche Kontrollen an Bahnhöfen und Zu- sowie Ausgängen. Absperrungen an verkehrsreichen Punkten, darunter die Hackerbrücke, wurden wie angekündigt umgesetzt. Nach Behördenangaben waren mehrere Hundert Kräfte im Einsatz, unterstützt von Videoüberwachung und einem gestuften Verfahren für den Fall drohender Überfüllung.

Die Stadt München verwies auf erweiterte Leitsysteme zur Besucherlenkung und auf klar geregelte Abläufe zwischen Ordnungskräften, Rettungsdiensten und den Wiesn-Organisatoren. Vertreter der Staatsregierung informierten sich vor Ort über die Maßnahmen. Aus den Mitteilungen der beteiligten Stellen ging hervor, welche Regeln unmittelbar gelten und welche Prüfungen für die kommenden Festtage vorgesehen sind; Bewertungen über die weitere Entwicklung wurden ausdrücklich als Ausblick gekennzeichnet.

Ökonomisch werten Stadt und Branchenvertreter das Fest traditionell als starken regionalen Impuls. Konkrete Umsatzzahlen zum Auftakttag lagen zunächst nicht vor; die Organisatoren verweisen auf Erfahrungswerte aus Vorjahren. Operativ richtet sich der Fokus in den nächsten Tagen auf die Steuerung von Besucherströmen, Diebstahlsprävention und schnelle Eingriffe bei medizinischen Notfällen.

Bis zum frühen Abend meldeten die Einsatzleitungen keine herausragenden Störungen. Die Behörden kündigten an, Bilanzzahlen erst nach Auswertung der ersten Festtage zu veröffentlichen. Für die An- und Abreise empfehlen Polizei und MVG weiterhin den öffentlichen Nahverkehr sowie das Meiden bekannter Engstellen zu Spitzenzeiten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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