Mecklenburg-Vorpommern

Wismar beantragt 7,8 Millionen Euro Städtebauförderung für 2027

Die Hansestadt Wismar hat am 26. September 2026 Fördermittel von rund 7,8 Millionen Euro für 2027 beantragt. Wegen der angespannten Haushaltslage peilt die Stadt eine Förderquote von bis zu 90 Prozent an.

Kurzmeldung

Die Hansestadt Wismar hat am 26. September 2026 für das Förderjahr 2027 Städtebaufördermittel in Höhe von rund 7,8 Millionen Euro beantragt. Nach Angaben der Stadtverwaltung und des NDR sollen die Gelder vor allem in die Sanierung der Altstadt und des Hafenbereichs fließen sowie in ausgewählte Einzelprojekte. Die historische Innenstadt von Wismar zählt zum UNESCO-Welterbe.

Zu den größten Positionen im Antrag gehören die Sanierung eines Hauses in der ABC-Straße 17 mit knapp einer Million Euro, Keller- und Fensterarbeiten am Rathaus mit insgesamt etwa 1,7 Millionen Euro sowie Baumaßnahmen an den Kirchen Sankt Nikolai und Sankt Marien, die zusammen mit knapp 1,8 Millionen Euro veranschlagt sind. Als Ordnungsmaßnahme ist der Rückkauf des historischen Thormann-Speichers am Alten Hafen mit rund einer Million Euro vorgesehen. Nach Darstellung der Stadt seien vertraglich vereinbarte Ziele mit dem bisherigen Käufer nicht erreicht worden. Weitere Mittel sind unter anderem für das Baumhausprojekt mit etwas mehr als 200.000 Euro eingeplant.

Wegen der angespannten Finanzlage, die zu haushaltswirtschaftlichen Beschränkungen führt, kann Wismar nach Darstellung der Verwaltung nur zehn Prozent der förderfähigen Kosten selbst tragen. Bund und Land Mecklenburg-Vorpommern würden damit den überwiegenden Anteil übernehmen. Die Stadt kalkuliert folglich mit effektiven Zuschüssen von bis zu 90 Prozent. Die formale Antragstellung erfolgte im regulären Verfahren der Programme zur Städtebauförderung.

Der Antrag bildet die Grundlage für Haushalts- und Maßnahmenplanung; über die konkrete Bewilligung und Zuweisung entscheidet das zuständige Förderprogramm nach Prüfung. Bewilligte Mittel würden vorrangig in Denkmalsanierung, Sicherungsmaßnahmen im Hafen und in öffentlich nutzbare Infrastruktur fließen.

Die Angaben beruhen auf Mitteilungen der Stadtverwaltung, Sitzungsunterlagen der Hansestadt Wismar und der Berichterstattung des NDR. Der zeitliche Ablauf der Antragstellung wurde durch städtische Bekanntmachungen und Unterlagen zur Beratung in der Bürgerschaft dokumentiert. Aussagen zu Gründen, Prioritäten und Kostenansätzen sind der Stadtverwaltung zugeschrieben; eine Entscheidung der Fördergeber steht noch aus.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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