In Wismar beginnen am Montag, 31. August 2026, Bauarbeiten an der Osttangente. Die Stadt saniert die Asphaltdeckschicht auf dem rund ein Kilometer langen Abschnitt zwischen dem Anschluss an A14 und B105 und der Kreuzung Schwedenschanze. Für die Maßnahme sind nach Angaben der Stadtverwaltung etwa sieben Wochen veranschlagt; in dieser Zeit wird der Bereich in Teilabschnitten voll gesperrt.
Die Umleitung führt weiträumig über die Rostocker Straße, den Philosophenweg, die Poeler Straße und Am Torney. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass Anlieger, Lieferverkehre und Pendler mit längeren Fahrzeiten rechnen und die Beschilderung beachten sollen. Für die Arbeiten sind rund 750.000 Euro vorgesehen. Die Baukolonnen fräsen zunächst die verschlissene Deckschicht ab. Wo nötig, werden Tragschichten erneuert, bevor eine neue Asphaltdeckschicht aufgebracht wird.
Die Osttangente, auch Nord-Ost-Zubringer genannt, verbindet das Gewerbegebiet Haffeld und den Seehafen Wismar mit den Autobahnen A14 und A20 und dient dem Hafen- und Schwerlastverkehr als Hauptachse. Sie entlastet zugleich die innerstädtischen Straßen, weil Verkehre aus dem Hafen- und Gewerbebereich auf die übergeordneten Netze geführt werden. Nach Darstellung der Stadt ist die Sanierung dringlich, um Verkehrssicherheit und Tragfähigkeit wiederherzustellen. In den vergangenen Jahren hatte die starke Belastung durch Lkw zu sichtbaren Schäden geführt. Die Bauarbeiten wurden daher in die verkehrsärmere Spätsommerzeit gelegt, um Störungen im Berufsverkehr zu begrenzen.
Während der Vollsperrungen werden Verkehre, die üblicherweise direkten Anschluss an die A14 oder in Richtung B105 suchen, über das städtische Netz geleitet. Das kann zeitweise zu dichterem Verkehr auf den Umleitungsstrecken führen. Die Stadt verweist darauf, dass die verkehrsrechtliche Anordnung für die Sperrungen erfolgt ist und die temporäre Wegweisung vor Ort ausgebracht wird. Speditionen und Pendler sollen zusätzliche Pufferzeiten einplanen, bis die abschnittsweisen Sperrungen wieder aufgehoben werden können.
Der zweite Bauabschnitt von der Schwedenschanze in Richtung Gewerbegebiet Haffeld befindet sich nach städtischen Angaben in Vorbereitung und ist für das Jahr 2027 vorgesehen. Konkrete Termine dafür liegen noch nicht vor. Die Stadt kündigt an, den Ablauf der jetzt startenden Maßnahme fortlaufend zu prüfen und bei Bedarf Anpassungen der Verkehrsführung vorzunehmen. Als aktueller Anlass gelten die am 30. August 2026 veröffentlichten Hinweise der Hansestadt sowie gleichlautende Berichte regionaler Medien. Vor Fahrtantritt sollten deshalb die aktuellen Verkehrshinweise geprüft und großräumige Ausweichrouten einbezogen werden.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).