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Wolfsburg feiert Richtfest für zwei zwölfstöckige Holzhochhäuser

In Wolfsburg ist am 28. September 2026 das Richtfest für die „Woodscraper“ begangen worden: Zwei zwölfgeschossige Wohnhochhäuser in Holz-Hybridbauweise prägen künftig das Quartier Hellwinkel Terrassen und gelten als Modellprojekt für zirkuläres Bauen.

Wolfsburg hat am 28. September 2026 Richtfest für zwei zwölfgeschossige Wohnhochhäuser in Holz-Hybridbauweise gefeiert. Die Gebäude, unter dem Namen Woodscraper geführt, entstehen im Quartier Hellwinkel Terrassen und gelten als eines der ambitioniertesten deutschen Neubauprojekte für zirkuläres Bauen.

Geplant wurden die Woodscraper vom Berliner Büro Partner und Partner. Die Konstruktion setzt auf großformatige, vorgefertigte Massivholzelemente für Decken und Außenwände, kombiniert mit einem hybriden Tragwerk. Nach Angaben der Beteiligten verkürzt die Vorfertigung Bauzeiten, verringert Transporte und reduziert vor- und nachgelagerte Emissionen. Die verwendeten Holzelemente speichern Kohlenstoff und sind für eine spätere Demontage und Wiederverwertung ausgelegt.

Die Stadt Wolfsburg ordnet das Projekt als zentralen Baustein ihrer städtebaulichen Entwicklung im Hellwinkel ein. In den beiden Hochhäusern sind nach aktuellem Planungsstand rund 100 Wohnungen vorgesehen. Das Richtfest markiert den Abschluss der Rohbauphase; der weitere Innenausbau und die technische Ausstattung folgen. Ein ursprünglich in Aussicht gestellter Erstbezug im Jahr 2026 stand unter dem Vorbehalt des Baufortschritts und der Genehmigungsabläufe.

Wissenschaftlich begleitet wird das Vorhaben unter anderem von der Technischen Universität Berlin. Die beteiligten Forschungspartner untersuchen, wie sich Materialkreisläufe, Brandschutzanforderungen und energetische Bilanz in der Praxis bewähren. Finanziell unterstützt wird das Projekt durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt; weitere Partner aus der Wohnungswirtschaft und dem Finanzsektor sind eingebunden.

Holzhochhäuser sind in Deutschland bislang die Ausnahme. Rechtliche Rahmenbedingungen, insbesondere im Brandschutz, sowie logistische Fragen haben viele Vorhaben gebremst oder in hybride Bauweisen gelenkt. Die Woodscraper in Wolfsburg werden deshalb als Testfall gesehen: Sie sollen zeigen, ob sich nachwachsende Rohstoffe im urbanen Geschosswohnungsbau in großem Maßstab wirtschaftlich, rechtssicher und klimaverträglich einsetzen lassen.

Offiziell bestätigt ist: Das Richtfest fand am 28. September 2026 in Wolfsburg statt, die Gebäude werden im Quartier Hellwinkel Terrassen errichtet, das Planerteam stammt von Partner und Partner, und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert das Vorhaben. Ob die Woodscraper über die Bauphase hinaus als Vorbild für weitere Projekte dienen, hängt von Kosten, Betriebserfahrungen und der rechtlichen Bewertung in der Nutzung ab.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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