Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte bleibt ein zentrales Element der vorgezogenen Altersrenten in Deutschland. Nach der Rentenstatistik der Deutschen Rentenversicherung entfielen 2025 28,3 Prozent aller Altersrentenzugänge auf diese Rentenart; die Zahl der Altersrentenzugänge insgesamt lag 2025 bei rund 926.000 Personen. Damit gehört die abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte weiterhin zu den am häufigsten in Anspruch genommenen vorgezogenen Altersrenten. ([jahresbericht.deutsche-rentenversicherung.de](https://jahresbericht.deutsche-rentenversicherung.de/artikel/in-zahlen-2025/?utm_source=openai))
Die gesetzlichen Voraussetzungen sind geregelt: Voraussetzung ist unter anderem die Erfüllung einer Wartezeit von 45 Jahren (540 Kalendermonate) in der gesetzlichen Rentenversicherung; anrechenbare Beitrags- und Berücksichtigungszeiten werden dabei berücksichtigt. Die einschlägigen Rechtsgrundlagen finden sich in § 236b SGB VI sowie in Informationsangeboten der Deutschen Rentenversicherung. ([gesetze-im-internet.de](https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__236b.html?utm_source=openai))
Der Deutsche Bundestag hat in jüngeren Drucksachen die statistischen Details der Rentenzugänge dokumentiert: Für die Jahre 2022 bis 2024 weist eine Bundestagsdrucksache einen durchschnittlichen Umfang der versicherten Zeiten bei Zugängen zur Altersrente für besonders langjährig Versicherte von rund 47,3 bis 47,4 Jahren aus. Damit liegt der Mittelwert der tatsächlich vorliegenden Versicherungsjahre klar über der Mindestanforderung von 45 Jahren. ([dserver.bundestag.de](https://dserver.bundestag.de/btd/21/050/2105095.pdf?utm_source=openai))
Weitere parlamentarische Auswertungen zeigen, dass der überwiegende Teil der Zugänge über mindestens 40 Jahre an Beitrags- beziehungsweise anrechenbaren Zeiten verfügte; für das Berichtsjahr 2025 liegt der Anteil entsprechend höher als in den Vorjahren und beträgt fast 98 Prozent für mindestens 40 Jahre an Beitragszeiten. Das deutet darauf hin, dass die Rentenart überwiegend von Personen mit sehr langen Erwerbsbiografien genutzt wird. ([dserver.bundestag.de](https://dserver.bundestag.de/btd/21/065/2106516.pdf?utm_source=openai))
Aus redaktioneller Sicht sind zwei Folgerungen belegbar: Erstens bleibt die Altersrente für besonders langjährig Versicherte ein statistisch bedeutsamer Bestandteil der Rentenübergänge, zweitens bestätigen Umfangsangaben und Durchschnittswerte, dass die Mehrheit der Anspruchsberechtigten die erforderlichen langen Versicherungszeiten tatsächlich nachweist. Aussagen zu künftigen Entwicklungen der Zugangsstruktur oder zur finanziellen Belastung der Rentenversicherung erfordern weitergehende Modellrechnungen und aktuelle Haushaltsschätzungen, die hier nicht Gegenstand dieser Darstellung sind. Alle in diesem Bericht genannten Zahlen basieren auf Veröffentlichungen der Deutschen Rentenversicherung und von Bundestagsdrucksachen mit den jeweils angegebenen Berichtsjahren. ([jahresbericht.deutsche-rentenversicherung.de](https://jahresbericht.deutsche-rentenversicherung.de/artikel/in-zahlen-2025/?utm_source=openai))
Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).