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Züge fahren wieder zwischen Lindau und Friedrichshafen

Seit Anfang November 2026 verkehren wieder Züge auf der Strecke Lindau–Friedrichshafen. Der Schienenersatzverkehr ist beendet, vereinzelt bleiben Einschränkungen bestehen.

Seit Anfang November 2026 fahren auf der Strecke zwischen Lindau und Friedrichshafen wieder Züge. Die Deutsche Bahn teilte mit, dass nach Abschluss zentraler Arbeiten am Haltepunkt Lindau-Aeschach das in Richtung Friedrichshafen benötigte Bahnhofsgleis wieder in Betrieb ist. Damit entfällt der zuvor eingerichtete Schienenersatzverkehr mit Bussen auf dem betroffenen Abschnitt. Fahrgäste können die Verbindung nun wieder auf der Schiene nutzen.

Die Wiederaufnahme des Zugbetriebs folgt auf mehrere Monate Sperrpause. Seit Juni 2026 war der Abschnitt wegen Gleiserneuerungen sowie Umbauten zur Barrierefreiheit am Haltepunkt Lindau-Aeschach gesperrt. Nach Angaben von DB InfraGO waren die Arbeiten für die dauerhafte Stabilisierung der Infrastruktur und die Erhöhung der Aufenthaltsqualität an den Bahnsteigen erforderlich. Der ursprünglich kürzere Zeitplan hatte sich durch bauliche Verzögerungen mehrfach verlängert; die Bahn hatte daraufhin „Anfang November 2026“ als neuen Zieltermin benannt.

Mit der jetzt erfolgten Inbetriebnahme wird der regionale Verkehr am östlichen Bodensee deutlich entlastet. Bereits zuvor waren einzelne Teilstücke, etwa rund um Wasserburg, wieder schrittweise an das Netz angebunden worden. Nun sind auch die Abschnitte zwischen Lindau-Reutin und Enzisweiler wieder regulär befahrbar. Der zuständige Verkehrsverbund bodo rechnet damit, dass Pendlerinnen und Pendler sowie touristische Verkehre spürbar zuverlässiger bedient werden können.

Nicht alle Einschränkungen sind damit sofort behoben. Im Fernverkehr bleiben einzelne Verbindungen weiterhin angepasst; etwa werden auf der Achse Friedrichshafen Stadt–Bregenz in bestimmten Lagen noch Busse eingesetzt. Zudem sind in den Abendstunden vereinzelt abweichende Fahrzeiten möglich. Die Deutsche Bahn kündigte an, die konkreten Fahrplanänderungen fortlaufend zu veröffentlichen, bis der Regelbetrieb auf der gesamten Bodenseegürtelbahn stabil erreicht ist.

Die Bauarbeiten zwischen Lindau und Friedrichshafen waren Teil eines umfangreicheren Pakets von Instandhaltungen und Modernisierungen im südlichen Baden-Württemberg. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit der Strecke nachhaltig zu erhöhen und die Anschlüsse im Bodenseeraum verlässlicher zu machen. Für Reisende bedeutet die Wiederinbetriebnahme des Abschnitts, dass der zeitaufwendige Umstieg auf Ersatzbusse entfällt und direkte Zugverbindungen zurückkehren. Zugleich bleibt es ratsam, vor der Abfahrt die aktuelle Verbindung zu prüfen, da während der Anlaufphase noch punktuelle Abweichungen auftreten können.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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