Kurzmeldung
Am 12. September 2026 bieten in Deutschland zahlreiche kommunale Freibäder einmalig Hundebadetage an, bevor die Becken für Herbst und Winter geleert werden. Regionalmedien und Betreiberlisten führen Veranstaltungen an diesem Datum in Orten wie Lauenburg, Mettmann, Hilders sowie in mehreren anderen Städten und Gemeinden auf. Ziel der Aktionen ist es, das noch vorhandene Wasser nach dem offiziellen Saisonende kontrolliert für Vierbeiner freizugeben und zugleich Besucherverkehr und Hygieneanforderungen zu steuern. Viele Veranstaltungen sind Teil der Initiative „Hund im Freibad“ oder werden in Kooperation mit örtlichen Tierschutzvereinen organisiert.
Die Regeln variieren je nach Bad: Üblich sind die Vorlage eines gültigen EU-Heimtierausweises mit aktuellen Impfungen, der Nachweis einer Hundehaftpflichtversicherung und der Ausschluss kranker oder unverträglicher Tiere. Betreiber betonen, dass während der Hundebadetage in der Regel kein Chlor im Wasser ist und deshalb besondere Auflagen zur Sauberkeit und Tiergesundheit gelten. Manche Bäder begrenzen die Zahl der teilnehmenden Hunde pro Halter oder setzen Alters- und Größenbeschränkungen aus Sicherheitsgründen. Veranstalter weisen außerdem auf die Möglichkeit kurzfristiger Absagen wegen Wetter oder technischer Gründe hin und empfehlen, vor dem Besuch die Informationen des jeweiligen Betreibers einzuholen.
Veterinärämter und Tierschutzorganisationen raten zur Vorsicht: Welpen, trächtige Tiere oder Hunde mit ansteckenden Krankheiten sollten nicht teilnehmen. Menschen mit offenen Wunden wird der Kontakt mit Freibadwasser generell nicht empfohlen. Nach den Aktionen finden routinemäßig Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen statt; deren Umfang legen die Hausordnungen der Bäder fest. Für Besucherinnen und Besucher gilt: Vor dem Kommen die konkreten Einlasszeiten, die maximal erlaubte Hundeanzahl und die erforderlichen Nachweise beim jeweiligen Freibad prüfen. Die Hundebadetage sind ausdrücklich anlassbezogen und ersetzen nicht die regulären Betriebszeiten für Menschen.
Redakteurin: Clara Simonichek (Artikel mit KI-Unterstützung).