Hamburg

Zwei Jugendliche überfallen 97-Jährigen in Eimsbüttel

In Hamburg-Eimsbüttel ist am 8. Oktober ein 97-Jähriger in seiner Wohnung überfallen worden. Die Polizei Hamburg ermittelt und bittet um Hinweise.

In Hamburg–Eimsbüttel ist am Donnerstagabend, 8. Oktober 2026, ein 97-jähriger Mann in seiner Wohnung überfallen worden. Nach Angaben der Polizei Hamburg klingelten gegen 17:35 Uhr zwei etwa 15 bis 17 Jahre alte Jugendliche an der Wohnungstür in der Waterloostraße. Als der Senior öffnete, drängten sie ihn in die Wohnung und durchsuchten die Räume. Der Mann stürzte und rief um Hilfe. Lebensgefahr besteht nach derzeitigem Stand nicht; er wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Den Ermittlungen zufolge wartete ein dritter Komplize im Hausflur. Nach der Tat flüchtete die Gruppe. Als mögliche Fluchtrichtung werden die Eimsbüttler Straße und weiter der Bereich U-Bahnhof Emilienstraße genannt. Eine genaue Personenbeschreibung liegt bislang nicht vor, außer dem ungefähren Alter und dem männlichen Erscheinungsbild der beiden Tatverdächtigen an der Tür. Angaben zur Höhe einer möglichen Beute machte die Polizei nicht.

Zuständig ist das Raubdezernat. Spuren aus der Wohnung oder zum Ablauf jenseits der genannten Eckdaten wurden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht. Nachbarn alarmierten demnach die Einsatzkräfte, nachdem Hilferufe zu hören waren. Die Polizei Hamburg bittet Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen rund um die Waterloostraße oder auf der vermuteten Fluchtroute gemacht haben, sich zu melden.

Der Vorfall reiht sich in bekannte Muster von sogenannten Wohnungsrauben ein, bei denen Täter sich Zugang verschaffen, wenn Bewohnerinnen oder Bewohner die Tür öffnen. Die Polizei Hamburg weist regelmäßig auf Präventionshinweise hin, unter anderem, fremde Personen nicht ungesichert in den Hausflur oder die Wohnung zu lassen und bei Unsicherheiten Nachbarn oder die Polizei zu verständigen. Konkrete Rückschlüsse auf eine Häufung solcher Taten in Eimsbüttel lassen sich aus dem einzelnen Fall nicht ziehen; hierfür wären weitere Ermittlungsergebnisse sowie die Auswertung der Lagebilder des Landeskriminalamts erforderlich.

Zeuginnen und Zeugen, die am Donnerstag zwischen 17:00 und 18:00 Uhr im Umfeld der Waterloostraße, der Eimsbüttler Straße oder am U-Bahnhof Emilienstraße Personen oder Gruppen beobachtet haben, die auf die Täter passen könnten, oder Videoaufnahmen aus dem Bereich besitzen, werden gebeten, sich bei der Polizei Hamburg zu melden.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

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