Zwei Männer sind am Dienstagabend, 29. September 2026, im Berliner Ortsteil Baumschulenweg durch Schüsse schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben wurden Einsatzkräfte gegen 20:30 Uhr in den Berberitzenweg alarmiert. Rettungskräfte versorgten die Verletzten vor Ort und brachten sie in ein Krankenhaus. Nach bisherigem Stand sind die Verletzungen schwer, eine akute Lebensgefahr wurde zunächst nicht bestätigt.
Die Täter flüchteten vom Tatort. Die Polizei Berlin leitete umgehend eine Fahndung ein und setzte zeitweise einen Hubschrauber ein, um das Umfeld abzusuchen. Angaben zu Zahl und Beschreibung der Verdächtigen sowie zu möglichen Fluchtmitteln lagen am späten Abend nicht vor. Auch zum Hintergrund der Tat machten die Ermittler zunächst keine Angaben.
Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen. Im Fokus stehen die Spurensicherung am Berberitzenweg und Befragungen im näheren Wohnumfeld. Ob zwischen den beiden Verletzten und den Tätern eine persönliche Beziehung bestand oder ob sich Hinweise auf ein anderes Motiv ergeben, ist offen. Die Staatsanwaltschaft Berlin wird über die weiteren Schritte im Verfahren entscheiden, sobald belastbare Ermittlungsergebnisse vorliegen.
Für die Nachbarschaft führte der Einsatz zu zeitweisen Absperrungen und verstärkter Polizeipräsenz in Baumschulenweg im Bezirk Treptow-Köpenick. Die Polizei Berlin bat Zeuginnen und Zeugen, die am Dienstagabend im Bereich Berberitzenweg Beobachtungen gemacht haben, um sachdienliche Hinweise. Konkrete Tatmittel jenseits des Schusswaffengebrauchs, die Art des Kalibers oder die Anzahl der abgegebenen Schüsse wurden zunächst nicht bekanntgegeben.
Gesichert sind bislang der Tatort im Berberitzenweg, der Tatzeitpunkt am Dienstagabend sowie die Verletzungen der beiden Männer und die unmittelbare Flucht der Täter. Ungeklärt sind Identitäten der Beteiligten, das Motiv und der genaue Tathergang. Die Ermittlungen dauern an; eine Fahndung läuft weiter. Über den Gesundheitszustand der Opfer werde nach Auskunft der Rettungskräfte und der behandelnden Klinik erst nach stabilisierenden Maßnahmen informiert.
Schussabgaben im öffentlichen Raum führen regelmäßig zu einem größeren Polizeiaufgebot, um Gefahren abzuwehren und Spuren frühzeitig zu sichern. Für die Bewertung, ob es sich um ein gezieltes Vorgehen im privaten Umfeld oder um organisierte Kriminalität handeln könnte, sind ballistische Ergebnisse, Auswertungen der Spurenträger und Zeugenaussagen entscheidend. Bis dahin bleibt der Befund vorläufig und beschränkt sich auf die festgestellten Tatsachen am Einsatzort in Baumschulenweg.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).