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Zwickau zeigt Videoprojekt zum 15. Jahrestag der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds

Zu den „Novembertagen“ in Zwickau ist eine neue Videoarbeit Teil des Programms zum 15. Jahrestag der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds. Stadt, zivilgesellschaftliche Initiativen und das Dokumentationszentrum beteiligen sich an Gedenk- und Diskussionsformaten.

Kurzmeldung

Am 4. November 2026, dem 15. Jahrestag der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), stellt die Stadt Zwickau einen Schwerpunkt im Programm der lokalen „Novembertage“ vor. Träger und Partner — darunter die Stadtverwaltung, der Verein Alter Gasometer, das Zwickauer Bündnis für Demokratie und Toleranz sowie das Dokumentationszentrum „Offener Prozess“ aus Chemnitz — führen Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen, einen Critical Walk und Gedenkformate durch. Ziel ist, Erinnerung, lokale Politik und die Perspektiven betroffener Angehöriger zusammenzuführen. ([zwickau.de](https://www.zwickau.de/de/aktuelles/pressemitteilungen/2026/10/s160.php?s=38e31d28ba2fb995656bd08c964af941&utm_source=openai))

Ein zentrales Element ist eine erstmals gezeigte Videoarbeit der in Zwickau geborenen Künstlerin Lysann König (in Zusammenarbeit mit Linus Weber). Die Arbeit mit dem Titel „Es ist nicht der Unterschied, der uns lähmt, sondern das Schweigen“ verbindet dokumentarische Sequenzen mit künstlerischen Reflexionen über Familienbiografien, Nachbarschaften und die langandauernden Folgen des Verdrängens rechter Gewalt. Organisatorische Angaben und Termine finden sich im offiziellen Programm der Novembertage; die Veranstaltenden betonen, die Produktion rücke die Betroffenen und die Erinnerungskultur in den Mittelpunkt, nicht die Täter. ([zwickauer-demokratie-buendnis.de](https://www.zwickauer-demokratie-buendnis.de/veranstaltung/es-ist-nicht-der-unterschied-der-uns-laehmt-sondern-das-schweigen-eine-videoarbeit-von-lysann-koenig-in-zusammenarbeit-mit-linus-weber/?utm_source=openai))

Die bundesweite Debatte zur Aufarbeitung des NSU-Komplexes bleibt aktuell: Recherchen und offizielle Stellen berichten weiterhin von ungeklärten Archiv- und Ermittlungsfragen, etwa zu bislang verschlüsselten Datenträgern. Opferinitiativen fordern deshalb verstärkte, dauerhafte Maßnahmen zur Aufklärung und eine strukturelle Einbindung zivilgesellschaftlicher Erinnerungskultur. Im Rahmen der Novembertage sollen diese Forderungen in Podien und Gesprächsrunden öffentlich diskutiert werden. ([tagesschau.de](https://www.tagesschau.de/inland/regional/thueringen/aufarbeitung-verbrechen-jahrestag%2Cnsu-enttarnung-100.html?utm_source=openai))

Die Zwickauer Veranstaltungsreihe versteht sich als Beitrag, Erinnerung wachzuhalten und lokale Auseinandersetzungen sichtbar zu machen. Ob die Präsenz künstlerischer Formate die staatliche Aufarbeitung substantiell voranbringt, ist offen; die Initiativen sehen in der Verbindung von künstlerischer Arbeit und politischer Diskussion jedoch einen wichtigen Baustein für die weitere Beschäftigung mit dem NSU-Komplex. ([zwickauer-demokratie-buendnis.de](https://www.zwickauer-demokratie-buendnis.de/veranstaltung/15-jahre-nach-der-selbstenttarnung-wie-steht-es-um-die-auseinandersetzung-mit-dem-nsu-komplex/?utm_source=openai))

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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