Am 24. August 2026 gegen 8.30 Uhr ist auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Rosenhof und Wörth an der Donau eine 29‑Jährige als Falschfahrerin unterwegs gewesen. Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten die Falschfahrt, einige Fahrzeuge mussten ausweichen. Nach Angaben der Polizei streiften sich in einem Fall die Außenspiegel zweier Autos. Verletzt wurde nach bisherigem Kenntnisstand niemand. Einsatzkräfte der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg stoppten die Fahrerin noch auf der Autobahn, das Fahrzeug wurde sichergestellt. Gegen die 29‑Jährige wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Die Ermittler prüfen die Umstände der Falschfahrt, darunter mögliche Fahrfehler sowie gesundheitliche oder sonstige Beeinträchtigungen. Konkrete Angaben zu Motiv, Ursache oder detailliertem Ablauf machten die Behörden bislang nicht. Einen Zusammenhang mit anderen Vorfällen bestätigte die Polizei ebenfalls nicht. Zeugenaussagen und verfügbares Videomaterial werden ausgewertet.
Die Verkehrspolizei bittet Personen, die durch die Falschfahrt gefährdet oder deren Fahrzeuge beschädigt wurden, um Hinweise an die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg unter 0941/506‑2921. Meldungen sollen helfen, den Hergang lückenlos zu dokumentieren und mögliche Schadensfälle zuzuordnen.
Geisterfahrten zählen auf Autobahnen zu den gravierendsten Verkehrssituationen, weil bereits Ausweichmanöver bei höheren Geschwindigkeiten erhebliche Risiken bergen. In vergleichbaren Lagen drosseln Einsatzkräfte den Verkehr vorübergehend, sperren Fahrstreifen und suchen die Strecke nach weiteren Gefährdungen ab. Auch auf der A3 im Großraum Regensburg wurden während des Einsatzes Schutzmaßnahmen ergriffen, um Folgeunfälle zu verhindern.
Rechtlich kommen je nach Ergebnis der Ermittlungen Delikte wie Gefährdung des Straßenverkehrs in Betracht; zivilrechtliche Ansprüche etwa wegen Sachschäden sind davon unabhängig möglich. Die Staatsanwaltschaft wird auf Basis der polizeilichen Ermittlungsergebnisse über das weitere Vorgehen entscheiden.
Die A3 ist eine der zentralen Ost‑West‑Verbindungen in Bayern und in der Oberpfalz verkehrlich stark belastet. Der Abschnitt zwischen Rosenhof und Wörth an der Donau war in den vergangenen Jahren wiederholt von Baustellen geprägt; ob bauliche Gegebenheiten im aktuellen Fall eine Rolle spielten, ist offen. Für die Dauer des Einsatzes kam es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen, nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Verkehr wieder freigegeben.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).