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Alter jüdischer Friedhof Judensand in Mainz ab 6. September 2026 ohne Anmeldung zugänglich

Die Stadt Mainz eröffnet am 6. September 2026 das Besucherzentrum Sali‑Levi‑Haus und macht den Alten Jüdischen Friedhof Judensand künftig ohne vorherige Anmeldung zugänglich. Der Ort gehört zu den SchUM‑Welterbestätten und bewahrt einige der ältesten…

Die Stadt Mainz hat angekündigt, dass der Alte Jüdische Friedhof Judensand ab dem 6. September 2026 nach der Eröffnung des Besucherzentrums Sali‑Levi‑Haus grundsätzlich ohne vorherige Anmeldung zugänglich ist. Der heutige Anlass ist die geplante feierliche Eröffnung des Sali‑Levi‑Hauses am Sonntag, dem 6. September 2026; im Anschluss ist ein regelmäßiger, öffentlich zugänglicher Betrieb vorgesehen. Damit reagiert die Verwaltung auf jahrelange Bemühungen um bessere Zugänglichkeit zu einer der bedeutendsten jüdischen Erinnerungsstätten in Deutschland. (Stand: Stadt Mainz, 2026). ([mainz.de](https://www.mainz.de/angebote-entdecken/kultur/stadtgeschichte/magenza/besucherzentrum?utm_source=openai))

Der Judensand in der Mombacher Straße zählt zu den SchUM‑Stätten Speyer, Worms und Mainz, die seit 2021 als serielles UNESCO‑Welterbe ausgewiesen sind. Auf dem Friedhof sind nach Angaben der Stadt nahezu 1.700 historische Grabsteine erhalten; darunter befinden sich in Teilen der Sammlung Grabsteine, die zu den ältesten in Mitteleuropa gerechnet werden. Die neue Besuchsinfrastruktur soll Informationsangebote zur Geschichte der jüdischen Gemeinde, zur Symbolik der Grabinschriften und zu konservatorischen Maßnahmen bündeln. ([mainz.de](https://www.mainz.de/angebote-entdecken/kultur/stadtgeschichte/magenza/mainzer-judensand?utm_source=openai))

Die Öffnung ohne Anmeldung bedeutet nicht, dass es keine konservatorischen oder kulturspezifischen Regeln gibt: Die Stadtverwaltung betont, dass der Friedhof als Bet Olam (Haus der Ewigkeit) zu behandeln sei und die Verwaltung in Abstimmung mit der Jüdischen Gemeinde Mainz erfolgt. Führungen und spezielle Veranstaltungsformate bleiben angekündigt und teils ohne Anmeldung zugänglich; für größere Gruppen oder Sonderzugänge kann weiterhin eine Abstimmung nötig sein. Konkrete Regelungen zu Besuchszeiten und Gruppenanmeldungen sind Teil der Öffentlichkeitsinformationen der Stadt. ([mainz.de](https://www.mainz.de/pressemeldungen/Mainz/2026/mai/fuehrungen-alter-juedischer-friedhof-7.6?utm_source=openai))

Die Freigabe hat kulturelle und denkmalpflegerische Folgen: Einerseits steigert die Zugänglichkeit das öffentliche Bewusstsein für die mittelalterliche jüdische Geschichte Magenzas; andererseits erhöht sie den Bedarf an Schutzmaßnahmen gegen Vandalismus und Witterungseinflüsse an den sensiblen Grabsteinen. Die Stadt verweist auf laufende Maßnahmen zur Dokumentation, georeferenzierten Vermessung und konservatorischen Sicherung der Grabsteine. Aussagen von Gemeindeseite und genaue Betriebsregelungen sind in den städtischen Veröffentlichungen dokumentiert. ([bi.mainz.de](https://bi.mainz.de/getfile.php?id=268415&type=do&utm_source=openai))

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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