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Bahn schiebt neue Brücke bei Dackenheim ein – Strecke bis 20. Oktober gesperrt

Bei Dackenheim hat die Deutsche Bahn am 11. Oktober eine vorgefertigte Eisenbahnbrücke in die Gleise eingeschoben. Der Abschnitt zwischen Kirchheim an der Weinstraße und Freinsheim bleibt bis 20. Oktober 2026 gesperrt.

Bei Dackenheim ist am 11. Oktober 2026 eine neue Eisenbahnbrücke in die vorbereitete Lage eingeschoben worden. Nach Angaben der Deutschen Bahn ist der Einschub Teil einer laufenden Erneuerung mehrerer Überführungen auf der Strecke zwischen Kirchheim an der Weinstraße und Freinsheim. Für die Arbeiten bleibt der Abschnitt bis einschließlich 20. Oktober 2026 gesperrt; es fahren Ersatzbusse.

Die Maßnahme gehört zu einem Instandsetzungsprogramm, mit dem die Deutsche Bahn alternde Bauwerke ersetzt und die Betriebssicherheit erhöht. Laut Unternehmen wurden in diesem Bauabschnitt zwei Überführungen erneuert. Das nun eingeschobene Fertigteil ersetzt den zuvor zurückgebauten Überbau. Durch die Verwendung vorgefertigter Elemente und das gewählte Einschubverfahren sollen Sperrpausen im Gleis verkürzt und Bauzeiten am laufenden Netz gebündelt werden.

Die Sperrung betrifft den Regionalverkehr im Raum Grünstadt. Züge zwischen Grünstadt und Freinsheim fallen aus; Reisende sind auf Ersatzbusse sowie auf Ausweichverbindungen verwiesen. Die Bahn nennt den 20. Oktober 2026 als geplantes Ende der Einschränkungen. Änderungen des Bauzeitplans können sich aus Witterung und Bauablauf ergeben; dazu machte das Unternehmen keine näheren Angaben.

Zuständig für Planung und Ausführung ist die DB Netz AG. Das Unternehmen ist für die Eisenbahninfrastruktur des Bundes verantwortlich und koordiniert nach eigenen Angaben die Arbeiten mit den beteiligten Verkehrsverbünden und Kommunen. Angaben zu zusätzlichen baubedingten Umleitungen auf der Straße liegen nicht vor.

Hintergrund ist der Sanierungsbedarf zahlreicher Eisenbahnbrücken in Rheinland-Pfalz, darunter entlang der Weinstraße. Viele Bauwerke stammen aus Jahrzehnten, in denen niedrigere Lasten und Geschwindigkeiten galten. Erneuerungen sollen Tragfähigkeit, Dauerhaftigkeit und Verfügbarkeit der Strecken verbessern. Für die Region bedeutet dies vorübergehende Einschränkungen im Nahverkehr, mittelfristig aber stabilere Fahrpläne und weniger Störungen durch außerplanmäßige Instandsetzungen.

Die Deutsche Bahn betont, dass der Einsatz von Fertigteilen und Einschubtechnik die Beeinträchtigung für Fahrgäste reduziert, weil Arbeiten abseits der Gleise vorbereitet und in kurzen Sperrfenstern abgeschlossen werden können. Unabhängige Bewertungen zur Effizienz des Verfahrens liegen für diesen Abschnitt nicht vor; die beschriebenen Vorteile sind Unternehmensangaben.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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