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S-Bahn kollidiert mit E-Scooter in Rostock-Lichtenhagen – Strecke kurz gesperrt

In Rostock-Lichtenhagen ist am Morgen eine S-Bahn mit einem auf die Gleise gelegten E-Scooter zusammengestoßen. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr; die Strecke war vorübergehend gesperrt.

Kurzmeldung

Eine S-Bahn ist am Morgen des 28. Oktober 2026 am Haltepunkt Rostock-Lichtenhagen mit einem auf die Gleise gelegten E-Scooter kollidiert. Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Rostock ging die Meldung über den Vorfall um 08:24 Uhr in der Notfallleitstelle der Deutschen Bahn ein. Die Strecke wurde umgehend gesperrt, um die Unfallstelle zu sichern und Spuren aufzunehmen.

Verletzte wurden nach aktuellem Kenntnisstand nicht registriert. Zu möglichen Sachschäden an Fahrzeug und Infrastruktur machte die Bundespolizei zunächst keine detaillierten Angaben. Die Ermittler prüfen den Tatablauf und werten Videoaufnahmen aus. Ermittelt wird wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Nach bisherigen Erkenntnissen legte eine bislang unbekannte Person den E-Scooter vor Einfahrt der S-Bahn auf die Schienen. Im Bereich des Haltepunktes kam es beim Einrollen des Zuges zum Zusammenstoß. Einsatzkräfte sicherten die Umgebung und überprüften, ob weitere Gegenstände in den Gleisbereich gelangt waren.

Der Vorfall führte zu einer kurzzeitigen Unterbrechung des S-Bahn-Verkehrs im Abschnitt rund um den Haltepunkt. Züge fuhren zeitweise nicht oder mit Umleitungen; Fahrgäste wurden über die Leitstellen und Anzeigen informiert. Nach Abschluss der ersten Maßnahmen wurde die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben. Angaben zur genauen Dauer der Sperrung lagen zunächst nicht vor.

Die Bundespolizeiinspektion Rostock koordiniert die weiteren strafprozessualen Schritte. Im Raum steht der Verdacht einer vorsätzlichen Fremdeinwirkung. Sollte sich dieser bestätigen, drohen bei einer Verurteilung wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr empfindliche Freiheitsstrafen.

Hintergrund: Gegenstände im Gleis bergen erhebliche Risiken für Reisende und Betriebspersonal und können Züge sowie Anlagen beschädigen. Die Deutsche Bahn weist regelmäßig darauf hin, dass der Gleisbereich kein öffentlicher Verkehrsraum ist und das Betreten oder Manipulieren schwerwiegende Folgen haben kann. Konkrete Ermittlungsergebnisse zu Tätern oder Motiven lagen bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht vor.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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