Aktuell

Bayerische Familie nach Sturzflut in Nepal gerettet

Die nepalesische Armee hat am 28. August 2026 eine vierköpfige Familie aus dem Berchtesgadener Land per Hubschrauber aus dem Katastrophengebiet geflogen.

Eine vierköpfige Familie aus dem Berchtesgadener Land ist nach der Sturzflut im Norden Nepals in Sicherheit. Die nepalesische Armee brachte Eltern und zwei Kinder am 28. August 2026 per Hubschrauber in ein Armeecamp bei Bidur, nahe Battar Bazar. Nach übereinstimmenden Berichten von BR24 und der Deutschen Presse-Agentur war die Familie nach ersten Einschätzungen unverletzt oder nur leicht verletzt. Offizielle medizinische Befunde lagen zunächst nicht vor.

Der Vater, von der Deutschen Presse-Agentur als Manuel Münch genannt, schilderte im Camp, eine kurzfristige Routenänderung habe die Familie vor dem Unglück aus der Gefahrenzone geführt. „Wenn wir unsere Trekking-Tour normal durchgeführt hätten, hätten wir an dem Tag in Syabrubesi übernachtet und wären gestorben“, wurde er zitiert. Die Aussagen stammen aus Vor-Ort-Berichten von BR24 und der Deutschen Presse-Agentur.

Auslöser der Katastrophe war nach Angaben nepalesischer Behörden der Einsturz eines Gletschers an der Grenze zu China am 26. August 2026. In der Folge kam es zu einer Sturzflut, die Täler, Straßen und Siedlungen traf. Bis zum 28. August wurden nach Angaben des Katastrophenschutzes mehr als 530 Tote geborgen. Die Zahl der Vermissten ist weiterhin hoch, die Suche und Rettungsarbeiten gehen weiter. Kräfte aus Nepal und China sind in dem schwer zugänglichen Gebiet im Einsatz.

Zur Lage der geretteten Deutschen machten die nepalesischen Streitkräfte Angaben zum Hubschraubereinsatz und Zielort des Camps. Weitergehende Informationen – etwa zu einer möglichen Verlegung nach Kathmandu oder zu konsularischer Unterstützung – waren in den vorliegenden Berichten zunächst nicht dokumentiert. Eine Einordnung der Schäden in der Region, darunter an Verkehrswegen Richtung Syabrubesi, blieb ebenfalls vorläufig, da offizielle Lageberichte noch aktualisiert werden.

Für die betroffene Familie steht nach der Bergung die Organisation der Rückreise und eine medizinische Abklärung an. In der Region richten sich die Bemühungen vor allem auf die Versorgung der Überlebenden, die Suche nach Vermissten sowie die Sicherung instabiler Hang- und Flussabschnitte. Behörden prüfen nach eigenen Angaben zusätzliche Schutz- und Frühwarnmaßnahmen.

Die hier genannten Fakten, Zitate und Opferzahlen beruhen auf Meldungen von BR24 und der Deutschen Presse-Agentur vom 28. August 2026. Aktualisierte amtliche Angaben können die Lage in den kommenden Stunden und Tagen weiter präzisieren.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk