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Berlin und Brandenburg starten ins Schuljahr 2026/27: Rekordschülerzahlen, große Lücke bei Lehrkräften

Mit Schulbeginn am 24. August 2026 verzeichnen Berlin und Brandenburg Rekordschülerzahlen; rbb24 meldet rund 800 fehlende Lehrkräfte, davon etwa 500 in Berlin.

Kurzmeldung

Berlin und Brandenburg sind am 24. August 2026 ins Schuljahr 2026/27 gestartet – mit Rekordschülerzahlen und einer spürbaren Personallücke. Nach Angaben von rbb24 fehlen in der Hauptstadtregion zum Schuljahresbeginn rund 800 Lehrkräfte; allein in Berlin beziffert rbb24 die Lücke auf etwa 500 Stellen. Die Bildungsverwaltungen sprechen von einer angespannten, aber arbeitsfähigen Lage und setzen auf Übergangslösungen.

In Berlin zählt die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie mehr als 400.000 Schülerinnen und Schüler. Das Statistische Bundesamt meldet für Deutschland insgesamt einen leichten Anstieg der Schülerzahlen; die Dynamik trifft die Grundschulen und wachsende Stadtteile besonders. In zahlreichen Bezirken und in Brandenburg verschärfen regionale Wanderungen und starke Jahrgänge den Bedarf.

Nach internen Übersichten und öffentlichen Registern werden zahlreiche Vakanzen mit Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern überbrückt; voll ausgebildete Lehrkräfte sind nicht in ausreichender Zahl verfügbar. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hält die Lücke insbesondere in Brandenburg für größer als amtlich ausgewiesen und verweist auf gemeldete Schwierigkeiten beim Besetzen von Klassenleitungen und Fachunterricht. Die GEW dringt auf verbindliche Nachsteuerungen bei Einstellungen und Qualifizierung.

Schulleitungen berichten zum Schulstart 2026 von Anpassungen an den Stundentafeln, geteilten Klassenleitungen und verlängerten Vertretungsplänen. Die Verwaltungen in Berlin und Brandenburg kündigen kurzfristige Maßnahmen an, um Unterrichtsausfälle zu begrenzen – darunter zusätzliche Einstellungen, verstärkte Begleitung von Quereinsteigenden, flexible Stundenkontingente und schulübergreifende Kooperationen. Mittel- bis langfristig setzen beide Länder auf mehr Ausbildungskapazitäten und Weiterqualifizierungen, um offene Stellen mit voll ausgebildeten Lehrkräften zu besetzen.

Politisch rückt der Lehrermangel damit auf die Herbstagenda. Diskutiert werden attraktivere Arbeitsbedingungen, gezieltere Steuerung der Ausbildung sowie schnellere Qualifizierungs- und Verbeamtungsverfahren. Während die gestiegenen Schülerzahlen und die offenen Stellen belegte Fakten sind, bleiben Bewertungen zur Unterrichtsqualität im weiteren Jahresverlauf vorläufig und abhängig von der Wirksamkeit der Übergangslösungen. Entscheidend für Eltern und Lehrkräfte der kommenden Wochen ist, ob die angekündigten Maßnahmen die Versorgung stabilisieren und planbaren Unterricht ermöglichen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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