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Berlin wirbt auf der Gamescom 2026 um Studios und Investitionen

Vom 26. bis 30. August präsentiert sich Berlin in Köln mit Gemeinschaftsstand, Förderangeboten und dem geplanten „House of Games Berlin“ – getragen von Senatsverwaltung, media:net und GamesCapitalBerlin.

Berlin tritt auf der Gamescom 2026 in Köln vom 26. bis 30. August mit einem gemeinsamen Messeauftritt an und bündelt Förderinformationen, Netzwerkformate und Unternehmenspräsentationen. Ziel ist es, die Hauptstadt als führenden deutschen Standort für Spieleentwicklung, Forschung und Ansiedlungen zu positionieren. Getragen wird der Auftritt von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, dem Netzwerk media:net berlinbrandenburg und der Standortkampagne GamesCapitalBerlin.

Nach Angaben der Organisatoren setzt Berlin auf eine Mixstrategie: Sichtbarkeit durch einen klar profilierten Gemeinschaftsstand, gezielte Gespräche mit Publishern, Investoren und internationalen Delegationen sowie Angebote zur Fachkräftegewinnung. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft verweist dabei auf bestehende Förderinstrumente und die Einbindung von Berliner Studios, Bildungseinrichtungen und Forschungspartnern. Veranstaltet wird die Gamescom von Koelnmesse und dem game – Verband der deutschen Games-Branche.

Hintergrund des stärkeren Auftritts ist eine längerfristige Branchenstrategie des Landes. Berlin fördert Messebeteiligungen und Vernetzungsprojekte seit Jahren und hatte die Gamescom wiederholt als zentralen Marktplatz für Kontakte und Standortmarketing bezeichnet. Bereits 2024 warb Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey für den Standort. Als nächster Baustein gilt das „House of Games Berlin“, dessen Eröffnung für 2026 vorgesehen ist. Es soll als Ankerprojekt Unternehmen, Start-ups und Forschung unter einem Dach vernetzen, Ausbildungsangebote bündeln und den Wissenstransfer stärken. Der Messeauftritt und die geplante Infrastruktur sind aufeinander bezogen: Kontakte, die in Köln entstehen, sollen in Berlin einen dauerhaften Knotenpunkt finden.

Auf Bundesebene ist die Games-Förderung mit eigenem Auftritt vertreten; Ansprechpartner informieren in Köln über Programme und Verfahren. Für Berliner Unternehmen ist dies eine Gelegenheit, Anträge und Kooperationsvorhaben mit förderfähigen Projektideen abzugleichen. Parallel bewirbt die Hauptstadtregion ihre internationalen Netzwerke, um Studioansiedlungen und Projektpartnerschaften zu erleichtern.

Welche Effekte sich kurzfristig einstellen, bleibt offen. Branchenvertreter erwarten Impulse vor allem dann, wenn Messepräsenz, Finanzierung, Fachkräfteangebot und das „House of Games Berlin“ zusammenwirken. Der Berliner Anspruch, im nationalen Vergleich an der Spitze mitzuspielen, ist erklärtes Ziel; ob er sich einlöst, hängt von konkreten Investitionen, Personalrekrutierung und belastbaren Kooperationen ab.

Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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