Gesundheit

Bundesweite Aufforderung zur Grippeimpfung zu Beginn der Saison 2026/2027

Am 5. Oktober 2026 rufen Behörden und Medien in Deutschland dazu auf, die jährliche Grippeimpfung im Herbst wahrzunehmen. Die Ständige Impfkommission und das Robert Koch-Institut empfehlen die Impfung insbesondere für Risikogruppen; empfohlen ist der…

Am 5. Oktober 2026 bekräftigen das Robert Koch-Institut (RKI) und gesundheitspolitische Stellen in Deutschland die Empfehlung, sich gegen die saisonale Influenza impfen zu lassen. Anlass ist der Beginn der Herbstsaison und die routinemäßige Aktualisierung von Informationen für die Öffentlichkeit, darunter Angebote in leichter Sprache, die MDR am 5. Oktober 2026 veröffentlicht hat. Die Behörden weisen ausdrücklich auf den empfohlenen Schutzzeitraum hin: nach den aktuellen Empfehlungen sollte die jährliche Grippeimpfung im optimalen Zeitraum von Oktober bis Dezember erfolgen, damit der Impfschutz zur erwarteten Saison wirksam ist.

Kernempfehlung und Anspruchsgruppen: Die Ständige Impfkommission (STIKO) am RKI empfiehlt die jährliche Influenzaimpfung vor allem für Personen mit erhöhtem Risiko für schwere Verläufe, darunter ältere Menschen, Personen mit chronischen Erkrankungen, Schwangere sowie Beschäftigte im Gesundheitswesen. Zudem wird die Impfung für andere Personengruppen als sinnvoll genannt, die als mögliche Infektionsquelle für gefährdete Personen fungieren können. Das RKI stellt diese Empfehlungen auf seinen Informationsseiten zur Influenza übersichtlich dar und bietet auch Materialien in leichter Sprache an, um Barrieren für informationsbenachteiligte Menschen zu reduzieren.

Organisation und Verfügbarkeit: Das Bundesgesundheitsministerium und Krankenkassen rufen gemeinsam zur Nutzung der Impfangebote auf. Impfungen sind in Hausarztpraxen, zunehmend in Apotheken und in speziellen Impfaktionen möglich; Verfügbarkeitsfragen regeln die Bundesländer und regionale Versorgungsstrukturen. Die Behörden betonen, dass die jährlich angepasste Impfstoffzusammensetzung der Weltgesundheitsorganisation folgt und deshalb eine erneute Impfung in jeder Saison sinnvoll sein kann.

Hintergrund und Folgen: Die jährliche Grippeimpfung soll die Zahl schwerer Erkrankungen, Krankenhausaufenthalte und Todesfälle durch Influenza reduzieren und die Belastung des Gesundheitswesens in der Winterperiode verringern. In den vergangenen Saisons zeigte sich in Deutschland eine variable Impfquote, insbesondere in älteren Altersgruppen; die Behörden nennen daher Aufklärung und niedrigschwellige Impfangebote als zentrale Maßnahmen. Aussagen zu Wirksamkeit und Impfraten stützen sich auf die Veröffentlichungen der STIKO und Epidemiologische Bulletins des RKI.

Empfehlungen und fachliche Begründungen stammen von der Ständigen Impfkommission und dem Robert Koch-Institut; Hinweise zu Leichter Sprache und Öffentlichkeitsarbeit werden von MDR und dem Bundesgesundheitsministerium bereitgestellt. Prognosen zur Entwicklung der Grippeaktivität beruhen auf den üblichen Surveillance-Daten und werden im Verlauf der Saison aktualisiert.

Redakteurin: Clara Simonichek (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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