Berlin

Bündnis Sahra Wagenknecht benennt Alexander King und Michael Lüders als Spitzenkandidaten für die Abgeordnetenhauswahl in Berlin

Der Berliner Landesverband des Bündnisses Sahra Wagenknecht tritt bei der Abgeordnetenhauswahl am 20. September 2026 mit einer Doppelspitze an: Alexander King führt die Landesliste, Michael Lüders folgt auf Platz zwei.

Kurzmeldung

Der Berliner Landesverband des Bündnisses Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit hat Alexander King und Michael Lüders als Spitzenkandidaten für die Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin bestimmt. Die Wahl zum 20. Abgeordnetenhaus findet am 20. September 2026 statt. Auf einem Landesparteitag im Januar 2026 bestätigten die Delegierten King auf Listenplatz eins; Lüders, stellvertretender Bundesvorsitzender der Partei, wurde auf Platz zwei gesetzt. Beide kandidieren damit als politische Doppelspitze für den Einzug in das Landesparlament.

Inhaltlich stellt der Landesverband Friedens- und Sozialpolitik in den Mittelpunkt seines Auftritts. King, Co-Vorsitzender des Berliner Landesverbands, kritisiert wiederholt die bundespolitische Schwerpunktsetzung in der Außen- und Sicherheitspolitik und fordert stärkere Investitionen in soziale Daseinsvorsorge und bezahlbaren Wohnraum. Lüders betont diplomatische Initiativen und eine außenpolitische Kurskorrektur; er bringt in Auftritten die außen- und sicherheitspolitische Debatte der Partei in die Öffentlichkeit.

Der Landesverband wurde Mitte 2024 gegründet und hat seitdem in mehreren Berliner Bezirken Strukturen aufgebaut. Das Spitzenkandidaten-Duo soll unterschiedliche Wählermilieus ansprechen und der Partei in der Hauptstadt zusätzliche Sichtbarkeit verschaffen. Entscheidend für die parlamentarische Vertretung ist das Erreichen der Fünf-Prozent-Hürde bei der Stimmabgabe am 20. September 2026. Konkrete Sitzzahlen oder mögliche Koalitionsoptionen sind derzeit nicht seriös vorherzusagen.

Der Landesverband rechnet in der verbleibenden Wahlkampffolge mit intensiver Medienbeobachtung seiner Friedens- und Sozialthemen. Konkurrenzparteien betonen dagegen haushaltspolitische Vorgaben und die Bedeutung von Bündnisverpflichtungen. Unabhängig vom Wahlergebnis will das Bündnis Debatten über soziale Infrastruktur, Mieten und außenpolitische Optionen in Berlin mitprägen. Diese Darstellung stützt sich auf Berichte zu den Beschlüssen des Landesparteitags und Journalismus zum laufenden Wahlkampf.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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