Bayern

Busunglück auf A96 bei Buchloe: Zwei Tote, Schwerverletzte außer Lebensgefahr

Nach dem Busunfall auf der A96 bei Buchloe sind die Schwerverletzten laut Polizei nicht mehr in Lebensgefahr. Zwei Menschen starben, insgesamt wurden rund 30 Insassen verletzt.

Nach dem schweren Busunglück auf der A96 bei Buchloe sind die Schwerverletzten außer Lebensgefahr. Das teilten Polizei und Behörden am 28. September mit. Der Reisebus war am frühen Morgen des 27. September 2026 zwischen den Anschlussstellen Buchloe-Ost und Landsberg am Lech-West von der Fahrbahn abgekommen und auf die Seite gekippt. Zwei Menschen starben, etwa 30 Insassen erlitten Verletzungen. Die Einsatzkräfte differenzierten zuletzt zwischen 17 Schwer- und 13 Leichtverletzten.

Zum Hergang erklärten die Ermittler, der Bus sei ohne erkennbares Fremdfahrzeug nach rechts abgekommen, eine Böschung hinuntergerutscht und seitlich zum Liegen gekommen. Mehrere Medien berichten, dass es sich um ein Fahrzeug eines italienischen Reiseunternehmens handelte und dass die Gruppe zum Oktoberfest nach München unterwegs war. Offiziell bestätigte die Polizei diese Details bislang nicht abschließend und führt Ermittlungen zur Ursache.

Rettungsdienste, Feuerwehren und das Polizeipräsidium Oberbayern Nord waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Mehrere Verletzte wurden mit Rettungshubschraubern in umliegende Kliniken gebracht. Die A96 war zeitweise voll gesperrt, der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Die Staatsanwaltschaft wurde verständigt; üblich sind nun Spurensicherungen am Unfallort, technische Überprüfungen des Fahrzeugs sowie die Auswertung von Fahr- und Ruhezeiten.

Zu den Insassen liegen erste, teils widersprüchliche Angaben vor. Medien berichten von einer überwiegend philippinischen Reisegruppe mit Wohnsitz in Italien. Die Polizei konzentriert sich zunächst auf die Identifizierung der Opfer und die Betreuung der Angehörigen. Verlässliche Aussagen zu möglichen technischen Defekten, Fahrfehlern oder äußeren Einflüssen liegen bislang nicht vor. Die Behörden betonen, belastbare Schlüsse seien erst nach Abschluss der Ermittlungen möglich.

Das Unglück ereignete sich im Landkreis Landsberg am Lech nahe Igling. Für den weiteren Verlauf stehen drei Punkte im Vordergrund: die vollständige Klärung der Unfallursache, die medizinische Nachversorgung der Verletzten sowie die Organisation der Rückreise beziehungsweise Weiterreise der Betroffenen. Hinweise auf eine Gefährdung weiterer Verkehrsteilnehmer liegen nicht vor. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, sich mit sachdienlichen Beobachtungen zu melden.

Mit Blick auf den Reiseverkehr verweisen Fachleute regelmäßig auf Sicherheitsstandards im Linien- und Gelegenheitsverkehr, etwa Gurtnutzung, Fahrpersonalvorschriften und technische Wartung. Konkrete Rückschlüsse für diesen Fall lassen sich daraus jedoch erst nach der Auswertung aller Befunde ziehen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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