Politik

Christlich-Soziale Union will auf Parteitag Zusammenarbeit mit AfD und Linkspartei ausschließen

Die CSU will auf dem Parteitag am 23. Oktober 2026 einen formellen Beschluss anstreben, der jede Kooperation mit der Alternative für Deutschland und der Linkspartei ausschließt. Parteichef Markus Söder hatte zuvor eine „Brandmauer nach…

Die Christlich-Soziale Union (CSU) plant nach eigenen Angaben, auf ihrem Parteitag am 23. Oktober 2026 einen verbindlichen Beschluss zu fassen, der jede Zusammenarbeit mit der Alternative für Deutschland (AfD) und der Linkspartei ausschließt. CSU-Chef Markus Söder hatte in öffentlichen Auftritten, zuletzt beim Treffen der Jungen Union, eine „Brandmauer nach links“ gefordert und zugleich die AfD als inakzeptablen Partner bezeichnet. Diese Aussagen sind Teil einer Debatte, die durch jüngste Umfrageergebnisse und Koalitionsdynamiken auf Bundes- und Länderebene neu entfacht wurde. ([br.de](https://www.br.de/nachrichten/bayern/soeder-es-braucht-eine-brandmauer-eher-mal-nach-links%2CVYO0B8m?utm_source=openai))

Mit dem Antrag soll eine bisher eher informelle Grundlinie der Partei in ein formelles Parteitagsmandat überführt werden: Bisher hatte die CSU zwar mehrfach jede Kooperation mit der AfD abgelehnt und vor einer Annäherung an die Linkspartei gewarnt, ein expliziter, auf einem Parteitag gefasster Beschluss lag jedoch nicht vor. Die Parteiführung begründet den Vorstoß mit dem Ziel, die politische Profilierung in Bayern und auf Bundesebene zu sichern und Wählervertrauen zu stabilisieren. ([br.de](https://www.br.de/nachrichten/bayern/von-gratulation-bis-brandmauer-csu-ringt-um-umgang-mit-der-afd%2CVUomBFZ?utm_source=openai))

Innerhalb der CSU gibt es unterschiedliche Stimmen: Während Söder und mehrere Vorstandsmitglieder das klare Ausschlussprinzip unterstützen, mahnen andere Funktionsträger taktische Flexibilität in Einzelfällen an. Diskutiert wird auch, welche rechtliche Bindungswirkung ein Parteitagsbeschluss gegenüber Fraktionen oder einzelnen Abgeordneten haben würde; hierzu gibt es keine einfache, automatisch rechtlich bindende Regelung. Separat prüfen einige Parteimitglieder juristische Optionen gegen Teile der AfD, etwa Teilverbote in einzelnen Landesverbänden, die rechtlich eigenständig zu bewerten sind. ([br.de](https://www.br.de/nachrichten/bayern/afd-teilverbot-soeder-bremst-parteifreunde%2CVOxEXrw?utm_source=openai))

Auf dem Parteitag sind nun Anträge, Änderungsanträge und Stellungnahmen der Landesverbände zu erwarten. Die Debatte wird zeigen, ob die Partei ihren bisherigen Kurs formalisiert oder ob Kompromisse formuliert werden, die regionale Besonderheiten und parlamentarische Praxis berücksichtigen. Eine abschließende Entscheidung ist für den Verlauf des Parteitags am 23. Oktober 2026 angekündigt. ([br.de](https://www.br.de/nachrichten/bayern/von-gratulation-bis-brandmauer-csu-ringt-um-umgang-mit-der-afd%2CVUomBFZ?utm_source=openai))

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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