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Crailsheim: Fränkisches Volksfest startet mit neuem Festwirt und mehr Nahverkehr

Vom 18. bis 21. September beginnt in Crailsheim das Fränkische Volksfest – mit einem neuen Festzeltwirt, zusätzlichem Busangebot und verschärften Sicherheitsregeln.

Das Fränkische Volksfest in Crailsheim beginnt am Freitag, 18. September, und läuft bis Montag, 21. September 2026. Aktueller Anlass sind mehrere organisatorische Neuerungen: Erstmals bewirten Thomas und Ramona Reisinger das große Festzelt. Zuvor hatten die Festwirte Hahn diese Aufgabe über mehr als vier Jahrzehnte übernommen. Die Stadt Crailsheim und das Stadtmarketing nennen den Wechsel als sichtbarste Veränderung der diesjährigen Ausgabe.

Zum Programm gehören ein großer Vergnügungspark mit traditionellen Schaustellerbetrieben und neuen Fahrgeschäften, Festzüge sowie ein Brillantfeuerwerk. Die Veranstalter betonen, dass das Angebot Familien und jüngere Besucherinnen und Besucher gleichermaßen ansprechen soll. Erfahrungen aus den Vorjahren deuten auf starken Andrang hin; zentrale Programmpunkte bleiben trotz personeller Veränderungen erhalten.

Für die An- und Abreise kündigt die Stadt Crailsheim ein erweitertes Angebot im öffentlichen Nahverkehr an. Mehr Busse sollen an den Festtagen die Anbindung aus dem Stadtgebiet und den Teilorten verbessern, genannt werden unter anderem Verbindungen nach Onolzheim und Altenmünster. Damit reagiert die Stadt auf die Zu- und Abfahrtszeiten rund um den Festplatz sowie auf Engpässe, die in früheren Jahren zu Stoßzeiten entstanden sind.

Begleitend verschärft die Stadtverwaltung die Sicherheitsvorkehrungen. Eine Allgemeinverfügung untersagt während des Volksfestes das Führen von Waffen und gefährlichen Gegenständen im Veranstaltungsbereich. Weitere Maßnahmen betreffen Zugangskontrollen, Glas- und Jugendschutzregelungen. Die Stadt betont, das Sicherheitskonzept solle Feieratmosphäre und Schutz der Besucherinnen und Besucher in Einklang bringen.

Hintergrund: Das Fränkische Volksfest gilt als traditionsreiches Ereignis in Crailsheim und findet seit vielen Jahrzehnten im September statt. Der jetzt vollzogene Wechsel an der Spitze des Festzelts folgt auf den angekündigten Rückzug der langjährigen Festwirte Hahn. Nach Angaben der Stadt und der Veranstalter spiegeln die personellen Veränderungen auch wirtschaftliche Rahmenbedingungen wider, darunter gestiegene Kosten und zunehmender Personalbedarf. Zugleich wird darauf verwiesen, dass die prägenden Elemente des Festes – vom Riesenrad bis zu den Festzügen – fortgeführt werden.

Der Südwestrundfunk berichtete am 17. September über die Vorbereitungen, die Programmplanung und die neuen Sicherheitsvorgaben. Stadt und Veranstalter sehen die Kombination aus bewährten Attraktionen, neuem Festwirt und ausgebautem Nahverkehr als Schlüssel, um den Besucherfluss zu steuern und ein sicheres Festwochenende zu gewährleisten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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