Aktuell

Defekte Oberleitung bremst Züge zwischen Leer und Norddeich

Auf der Strecke Leer–Norddeich Mole kam es am Morgen zu Störungen. Fern- und Regionalzüge hatten Verspätungen, teils fuhren Ersatzbusse.

Kurzmeldung

Eine beschädigte Oberleitung hat am Morgen des 9. September den Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Leer (Ostfriesland) und Norddeich Mole beeinträchtigt. Nach Angaben der Deutschen Bahn und regionaler Verkehrsunternehmen kam es zu Verspätungen im Fernverkehr, einzelne Züge fielen aus oder endeten vorzeitig. Der Abschnitt ist Teil der Küstenstrecke in Niedersachsen, auf der auch Intercity-Verbindungen verkehren.

Die Störung wirkte sich insbesondere auf Fahrgäste in Leer, Emden und an der Endstation Norddeich Mole aus. Reisende mussten mit verlängerten Fahrzeiten rechnen. Wo möglich, richteten die Betreiber Ersatzverkehr mit Bussen ein. Umleitungen waren nur begrenzt machbar, da die eingleisigen Abschnitte der Küstenstrecke die betriebliche Flexibilität einschränken.

Wie lange die Reparatur der Fahrleitungsanlage dauert, blieb zunächst offen. Techniker der Infrastrukturgesellschaft arbeiteten nach Unternehmensangaben vor Ort an der Instandsetzung. Die Deutsche Bahn empfahl, Verbindungen im Laufe des Tages in den Auskunftssystemen zu prüfen und mehr Reisezeit einzuplanen.

Betroffen waren neben dem Fernverkehr auch einzelne Regionalverbindungen. Teils wurden Züge zwischen Leer und Emden ausgesetzt oder durch Busse ersetzt, damit Werkstatt- und Trassenkapazitäten für die Störungsbeseitigung gebündelt werden konnten. Die Fahrgastinformation wurde laufend aktualisiert.

Hintergrund: Über Leitungsbeschädigungen treten im Netz immer wieder Störungen auf – etwa durch Materialermüdung, Witterung oder Fremdeinwirkungen. Auf stark ausgelasteten Korridoren können bereits kurze Sperrungen zu Kettenreaktionen mit Verspätungen führen. Die Küstenstrecke nach Norddeich Mole ist nicht nur für den Regionalverkehr in Ostfriesland relevant, sondern bindet auch den Fernverkehr und den Anschluss an die Fähren zu den ostfriesischen Inseln an.

Für den heutigen Tag blieb das Ziel, den Betrieb schrittweise zu stabilisieren. Prognosen zur vollständigen Normalisierung nannte die Deutsche Bahn zunächst nicht. Fahrgäste wurden gebeten, auf die jeweils aktuelle Verbindungsauskunft zu achten und gegebenenfalls frühere Züge zu wählen. Für bereits angetretene Fahrten galten die üblichen Kulanzregelungen bei Verspätungen im Bahnverkehr.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk