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Den Haag: Polizei beendet rechtsextreme Demo nach Gewalt

Die niederländische Polizei hat in Den Haag eine rechtsextreme Demonstration nach Gewaltausbrüchen beendet und 24 Personen festgenommen. Für Teile der Stadt galt eine Notverordnung.

In Den Haag hat die niederländische Polizei eine rechtsextreme Demonstration auf dem Malieveld nach Gewaltausbrüchen aufgelöst und 24 Personen festgenommen. Einsatzkräfte setzten Wasserwerfer, Diensthunde und Schlagstöcke ein, nachdem Teilnehmer unter anderem Fackeln entzündet und Gegenstände geworfen hatten. Die Stadt Den Haag verhängte für Teile der Innenstadt eine Notverordnung, um weitere Ausschreitungen zu verhindern und polizeiliche Maßnahmen zu erleichtern.

Laut Behörden richtete sich die Kundgebung unter dem Slogan „Wij Zijn Het Volk“ gegen die Einwanderungs- und Asylpolitik der niederländischen Regierung. Nach einem zunächst geordneten Beginn kippte die Lage am späten Vormittag. Die Polizei sprach von Angriffen auf Einsatzkräfte. Medien meldeten mindestens einen leicht verletzten Beamten. Nach der Räumung des Malieveld sammelten sich kleinere Gruppen in der Nähe des Hauptbahnhofs, wurden jedoch zügig auseinander gedrängt.

Die Einsatzleitung begründete das Vorgehen mit fortgesetzten Verstößen gegen Auflagen und akuter Gefahr für die öffentliche Sicherheit. Die Notverordnung ermöglichte Platzverweise, Durchsuchungen und weiträumige Absperrungen. Über das Ausmaß von Sachschäden lagen bis zum Abend nur vereinzelte Hinweise vor, die Behörden kündigten eine Auswertung von Videoaufnahmen an. Festgenommene sollen der Justiz übergeben werden; Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs, Widerstands und Verstößen gegen das Sprengstoff- und Versammlungsrecht sind wahrscheinlich.

Hintergrund ist ein Vorfall vor einem Jahr: Im September 2025 war in Den Haag eine ähnliche Demonstration in massive Ausschreitungen übergegangen. Sicherheitsbehörden hatten daher für dieses Wochenende ein erhöhtes Eskalationsrisiko einkalkuliert und die Polizeipräsenz sichtbar verstärkt. In der Vorbereitung setzte die Stadt Den Haag auf enge Abstimmung mit Verkehrs- und Bahnbehörden, um Ausweichräume zu begrenzen und Einsatzwege freizuhalten.

Politische Reaktionen fielen am Abend nüchtern aus. Vertreter mehrerer Parteien verurteilten die Gewalt, verwiesen zugleich auf das Grundrecht der Versammlungsfreiheit und forderten eine konsequente Strafverfolgung. Offizielle Angaben zu Anklagen oder möglichen Demonstrationsauflagen bei künftigen Versammlungen lagen noch nicht vor.

Gesichert sind folgende Kernpunkte: Ort Malieveld in Den Haag, Datum 19. September 2026, Auflösung der Kundgebung durch die niederländische Polizei, 24 Festnahmen, Einsatz von Wasserwerfern und Hunden sowie eine Notverordnung für Teile der Stadt. Unklarheiten bestehen weiterhin bei Detailzahlen zu Verletzten und Schäden; hierzu wollen die Behörden nach Abschluss erster Ermittlungen informieren.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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