Bayern

Deutsche Bahn plant Wegfall von Regionalzügen auf der Relation Augsburg–München ab 2028

Nach Planungen der DB InfraGO könnten ab 2028 bis zu zwölf Regionalverbindungen zwischen Augsburg und München entfallen. Kommunalpolitiker, Fahrgastverbände und Landkreise fordern sofortige Gespräche mit der Bahn, dem Freistaat Bayern und dem Bund.

Kurzmeldung

Die DB InfraGO plant nach Angaben regionaler Behörden und Medien, das Angebot im Schienenpersonennahverkehr auf der Relation Augsburg–München ab dem Fahrplanjahr 2028 deutlich zu reduzieren. Lokalbehörden berichten von bis zu zwölf betroffenen Regionalverbindungen, gegen die sich Landräte, Oberbürgermeister und Fahrgastverbände öffentlich wenden. Anlass für die Proteste sind Mitteilungen der Kommunen und Berichte regionaler Medien, die von Kapazitätsverlagerungen zugunsten des Fernverkehrs sprechen.

Vertreter aus den Landkreisen Augsburg, Aichach‑Friedberg und Dillingen sowie die Stadt Augsburg fordern zeitnahe Verhandlungen mit der Deutschen Bahn, dem Freistaat Bayern und dem Bundesverkehrsministerium. Konkret verlangen sie transparente Angaben zu betroffenen Fahrten, Übergangsfristen und möglichen Ersatzangeboten, damit der Pendlerverkehr nicht auf den Individualverkehr ausweicht. Fahrgastvertreter warnen vor höheren Fahrgastdichten in den verbliebenen Regionalzügen und Versorgungsengpässen in Stoßzeiten.

Die Deutsche Bahn weist in bisherigen Statements auf laufende Planungsprozesse, Trassenvergabe und die Abstimmung mit Bestellern hin; eine abschließende schriftliche Bestätigung der konkreten Zahl entfallender Verbindungen lag zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor. Maßgeblich sind die Trassenzuteilungen und die Verfügbarkeit von Fahrplanfenstern: Im Regelfall haben Fernverkehrszüge Vorrang vor Regionalzügen, wodurch es zu Verlagerungseffekten kommen kann.

Regionale Initiativen reagieren mit Petitionen und Verbandseinschüben; die Industrie- und Handelskammer sowie kommunale Gremien fordern, die Netzplanung so zu gestalten, dass die Nachfrage im Regionalverkehr gedeckt bleibt. Entscheidend für die endgültige Festlegung ist der Abschluss der Trassenvergabe und die Abstimmung zwischen DB InfraGO, der Bundesnetzagentur, dem Freistaat Bayern und den zuständigen Aufgabenträgern vor dem Fahrplanwechsel 2028.

Diese Darstellung fasst die bislang verfügbaren offiziellen Mitteilungen und die Berichterstattung regionaler Medien zusammen; offene Fragen betreffen vor allem die finale Zahl entfallender Fahrten, Ausgleichsmaßnahmen und konkrete Zeitpläne für den Übergang.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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