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Drei Blindgänger im Pfuhler Ried gefunden – Entschärfung am 24. September

In Neu-Ulm sind im Pfuhler Ried drei Blindgänger entdeckt worden. Die Stadt kündigt für den 24. September eine Entschärfung und Evakuierungen an; Betriebe und Anwohnende sind betroffen.

Im Naherholungsgebiet Pfuhler Ried in Neu-Ulm sind bei Sondierungsarbeiten drei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Stadt Neu-Ulm hat für Donnerstag, 24. September, eine Entschärfung angekündigt. Nach städtischen Angaben liegen die Fundstellen näher an einem Gewerbegebiet als frühere Funde, weshalb ein größerer Aufwand nötig ist.

Für die Entschärfung wird ein Sicherheitsradius von bis zu 1.000 Metern um die Fundorte geräumt. Betroffen sind den Angaben zufolge rund 40 Unternehmen – darunter das Gelände von Daimler Buses – sowie etwa 20 Anwohnende, die ihre Wohnungen und Betriebe für die Dauer der Maßnahme verlassen müssen. Die Stadt plant die Arbeiten am Abend, um Auswirkungen auf den Betrieb der Firmen zu begrenzen.

Begleitende Sperrungen sind vorgesehen: Die Bundesstraße B10 kann zeitweise gesperrt werden. Zudem ist laut Stadt möglich, dass der Bahnverkehr auf der Strecke Ulm–Augsburg kurzfristig unterbrochen und für die Dauer der Entschärfung eine Flugverbotszone eingerichtet wird. Details zum Ablauf sollen kurzfristig bekanntgegeben werden, die örtlichen Einsatzkräfte bitten Unternehmen und Privatleute um Vorbereitung auf die Evakuierung.

Hintergrund der wiederholten Funde ist nach Behördenangaben die historische Nutzung des Areals. Teile des Pfuhler Rieds wurden im Zweiten Weltkrieg militärisch genutzt, zeitweise auch als Flugfeld. Aufgrund der damaligen Bombardierungen werden in dem Gebiet überdurchschnittlich viele Blindgänger erwartet. Bereits in der Vergangenheit waren dort mehrere Bomben entschärft oder kontrolliert gesprengt worden; auch im Zuge von Arbeiten an der B10 kam es zu Funden.

Die Stadt Neu-Ulm und regionale Medien betonen, dass Umfang und Dauer der Sperrungen vom Verlauf der Entschärfung abhängen. Der Kampfmittelräumdienst bereitet mehrere Optionen vor, um die Eingriffe möglichst kurz zu halten. Die Einsatzleitung liegt beim Sprengkommando München in Abstimmung mit Polizei, Feuerwehr und städtischen Diensten.

Fakten zu Fund, Sicherheitsradius, potenziellen Sperrungen sowie zur Zahl der betroffenen Betriebe und Anwohnenden beruhen auf Mitteilungen der Stadt Neu-Ulm und auf übereinstimmenden Berichten regionaler Redaktionen. Prognosen zu weiteren Funden sind Einschätzungen der Behörden. Bürgerinnen und Bürger sollen offizielle Hinweise der Stadt beachten und den Evakuierungsanordnungen am 24. September folgen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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