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Dreier-Koalition in Mecklenburg‑Vorpommern kündigt verbindlichen Klima-Check für neue Gesetze an

SPD, Linke und Bündnis 90/Die Grünen wollen, dass künftig jede Gesetzes- und Verordnungsvorlage in Mecklenburg‑Vorpommern vor der Entscheidung auf ihre Klimawirkung geprüft wird.

Kurzmeldung

Die künftige Dreier-Koalition aus SPD, Linke und Bündnis 90/Die Grünen hat am 19. Oktober 2026 in Schwerin angekündigt, einen verbindlichen Klima-Check für alle künftigen Gesetzes- und Verordnungsvorlagen in Mecklenburg‑Vorpommern einzuführen. Ziel ist, die voraussichtlichen Auswirkungen politischer Vorhaben auf Treibhausgasemissionen und Klimaanpassung systematisch zu bewerten, noch bevor Projekte dem Kabinett oder dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern zur Entscheidung vorgelegt werden.\n\nMinisterpräsidentin Manuela Schwesig bezeichnete den vorgeschlagenen Klima-Check als Instrument, das Klimaschutz und Anpassung verbindlicher in die politische Praxis zu integrieren.

Nach Angaben der Verhandlungsbeteiligten soll der Check bestehende Regelungen ergänzen, insbesondere das im Juni 2026 beschlossene Klimaverträglichkeitsgesetz. Dieses Gesetz verpflichtet die Landesregierung zur Erstellung eines Klimaschutzplans mit konkreten Maßnahmen und Meilensteinen; der Klima-Check soll die Kompatibilität einzelner Vorhaben mit diesen Zielen prüfen.\n\nOffen blieb bei der Pressekonferenz, welche Behörde die Prüfungen durchführen und welche formalen Mindestanforderungen gelten werden. In den Verhandlungen seien sowohl fachliche Gutachten durch Landesstellen als auch standardisierte Prüfschritte innerhalb der Ministerialverwaltung erörtert worden.

Die Koalition kündigte an, in den nächsten Wochen einen konkreten Prüfmodus vorzuschlagen.\n\nLandwirtschafts- und Wirtschaftsverbände forderten bei ersten Stellungnahmen eine klare Balance: Der Klima-Check dürfe Genehmigungsprozesse nicht unverhältnismäßig verlängern und müsse Rechtssicherheit bieten, etwa hinsichtlich der Folgen negativer Prüfungen. Befürworter betonen dagegen, nur durch verbindliche Prüfmechanismen lasse sich vermeiden, dass neue Gesetze die Ziele des Klimaverträglichkeitsgesetzes unterlaufen.\n\nAls nächster Schritt soll der Prüfmodus innerhalb der künftigen Landesregierung abgestimmt und anschließend dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Ein detaillierter Zeitplan für die Einführung des Klima-Checks wurde am 19.

Oktober 2026 noch nicht genannt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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