Am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, gerieten mehrere Pferde auf einer Koppel bei Sieversdorf in der Gemeinde Malente (Kreis Ostholstein) durch wiederholte Tiefflüge einer Drohne in Panik; eines der Tiere verstarb noch auf der Weide. Nach Angaben der Polizei flog zwischen 12:15 Uhr und 12:25 Uhr eine kompakte, schwarze Drohne mehrfach in geringer Höhe über eine Koppel, auf der sich vier Pferde befanden. Die Tiere liefen davon, ein 23 Jahre altes Pferd stürzte und verendete kurz darauf. Die genauen Todesumstände sind nach bislang vorliegenden Informationen noch nicht abschließend geklärt und werden Teil der weiteren Ermittlungen. ([ndr.de](https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/luebeck_herzogtum-lauenburg_ostholstein/kreis-ostholstein-pferd-stirbt-wegen-drohnenflug-bei-sieversdorf%2Cregionluebecknews-3238.html?utm_source=openai))
Die Polizeidirektion Lübeck hat eine Anzeige aufgenommen und ermittelt nach eigener Mitteilung wegen des Verdachts der Sachbeschädigung sowie möglicher Verstöße gegen die Luftverkehrs-Ordnung; zudem wird geprüft, ob ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegt. Im Umfeld der Weide sei ein dunkles Fahrzeug beobachtet worden, ob ein Zusammenhang bestehe, sei unklar. Die Polizei bittet Zeugen, die am Mittwochmittag im Bereich Langfahrtsredder / Malenter Au ungewöhnliche Beobachtungen gemacht haben, sich bei der Polizeistation Malente zu melden. Als Kontakt wird die Rufnummer der Dienststelle angegeben. ([polizei.pressportal.de](https://polizei.pressportal.de/blaulicht/nr/43738?utm_source=openai))
Rechtlich ist der Vorfall mehrerer Ebenen: Tiefflüge von unbemannten Luftfahrten sind in Deutschland durch die Luftverkehrs-Ordnung und ergänzende Regelungen geregelt; darüber hinaus kann das gezielte Heranführen einer Drohne an Tiere zivil- und strafrechtliche Folgen haben, wenn dadurch Gesundheit oder Leben der Tiere gefährdet werden. Behörden und Verbände verweisen seit Jahren auf die Risiken von Drohnenflügen in der Nähe von Nutztieren und Reitpferden, weil Panikreaktionen zu schweren Stürzen führen können. In Einzelfällen haben Gerichte und Veterinärbehörden bereits Maßnahmen gegenüber Drohnenbetreibenden bestätigt, wenn ein Zusammenhang zu Verletzungen oder Todesfällen nachweisbar war. ([ndr.de](https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/luebeck_herzogtum-lauenburg_ostholstein/kreis-ostholstein-pferd-stirbt-wegen-drohnenflug-bei-sieversdorf%2Cregionluebecknews-3238.html?utm_source=openai))
Für die Praxis bedeuten solche Vorfälle eine erhöhte Dringlichkeit beim Zusammenspiel von Prävention, Überwachung und Strafverfolgung: Eigentümer von Pferdeweiden raten zu Sichtschutz, festen Zaunanlagen und Dokumentation ungewöhnlicher Beobachtungen; die Polizei bittet um Hinweise auf den Drohnenpiloten und auf das erwähnte Fahrzeug. Die Ermittlungen in Malente dauern an; abschließende Aussagen zu Ursache und Verantwortlichkeit sind erst nach forensischer Klärung und veterinärmedizinischer Feststellung möglich. ([ndr.de](https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/luebeck_herzogtum-lauenburg_ostholstein/kreis-ostholstein-pferd-stirbt-wegen-drohnenflug-bei-sieversdorf%2Cregionluebecknews-3238.html?utm_source=openai))
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).