Kurzmeldung
Die Stadt Duisburg hat im Juli 2026 die Neuaufstellung des Anne-Frank-Mahnmals am Kuhlenwall abgeschlossen. Zugleich halten Duisburg und Krefeld ihre Dokumentation der Stolpersteine aktuell: Beide Städte pflegen digitale Angebote, die Adressen, Verlegungsdaten und Kurzbiografien zu den in den Bürgersteigen eingelassenen Gedenktafeln bündeln.
In Duisburg sind die seit Jahren verlegten Stolpersteine in einem städtischen Geoportal verzeichnet. Nach Angaben der Stadt Duisburg lassen sich dort einzelne Steine mit Adresse, Verlegungsdatum und Zuständigkeiten recherchieren. Die Neuaufstellung des Anne-Frank-Mahnmals ergänzt die lokale Erinnerungslandschaft in der Innenstadt; der Standort am Kuhlenwall liegt in Nähe weiterer Gedenkzeichen zur nationalsozialistischen Verfolgung.
In Krefeld führt die Stadt ein Online-Portal, das die Stolpersteine systematisch inventarisiert. Dort werden Adressen, Verlegungsdaten und geprüfte Kurzbiografien zusammengeführt, um Recherche, Bildungsarbeit und künftige Verlegungen vorzubereiten. Die NS-Dokumentationsstelle Villa Merländer unterstützt die lokale Forschung und vermittelt historische Hintergründe zu Opfern, Tatorten und früheren Wohnadressen.
Auch strukturierte offene Daten spielen eine wachsende Rolle: Ein bei GovData gelisteter Datensatz zu Stolpersteinen in Krefeld wurde zuletzt im Juni 2026 aktualisiert. Für Schulen, Forschung und zivilgesellschaftliche Initiativen erleichtern solche Datensätze den Zugang zu Adressen, Zeitangaben und kartografischen Übersichten. In Duisburg liefert das Geoportal Karten und Informationsblätter, die Verortung und Kontext der Steine erläutern.
Organisatorisch gilt: Weitere Verlegungen werden kommunal vorbereitet und öffentlich bekanntgegeben. Konkrete Termine, neue Namen und Standorte gehen aus städtischen Pressemitteilungen, Amtsblättern oder Veröffentlichungen der verantwortlichen Initiativen hervor. Unabhängig von einzelnen Terminen zeigt die fortlaufende Pflege von Verzeichnissen, Karten und Biografien, dass Stolpersteine in Krefeld und Duisburg als dauerhafte Erinnerungszeichen verankert sind und kontinuierlich in Bildungsarbeit und lokale Forschung einfließen.
Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).