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Emirate sagen 40 Milliarden Euro für Deutschland zu – Emirates plant Flüge nach Berlin-Brandenburg

Beim Staatsbesuch in Berlin haben Bundeskanzler Friedrich Merz und der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed bin Zayed Al Nahyan, einen Strategischen Dialog und einen „UAE‑German Investment Council“ gestartet. Die Emirate kündigten Investitionen von…

Bundeskanzler Friedrich Merz und der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed bin Zayed Al Nahyan, haben in Berlin die Wiederbelebung der seit 2004 bestehenden strategischen Partnerschaft beschlossen. Beide Seiten starteten einen bilateralen Strategischen Dialog und kündigten die Einrichtung eines „UAE‑German Investment Council“ an. Aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde eine Investitionssumme von rund 40 Milliarden Euro als Absicht genannt.

Die Bundesregierung bestätigte das Treffen und den Beginn des Dialogs. Verbindliche Investitionsverträge, Finanzierungsmodelle oder Zeitpläne wurden in den bisherigen öffentlichen Mitteilungen jedoch nicht vollständig dokumentiert. Die genannte Summe ist daher als politische Ankündigung einzuordnen, die in rechtlich belastbare Vereinbarungen, Prüfverfahren und gegebenenfalls Genehmigungen überführt werden muss.

Nach Angaben aus Abu Dhabi sowie durch ergänzende Presseberichte sollen mögliche Projekte Bereiche wie Energie, Technologie, industrielle Produktion und Infrastruktur betreffen. Zuständig für die Prüfung größerer Beteiligungen in sensiblen Sektoren sind in Deutschland die Investitionskontrolle nach dem Außenwirtschaftsrecht sowie abhängig vom Einzelfall weitere Aufsichts- und Wettbewerbsbehörden. Die Bundesregierung stellte Transparenz und die Beachtung europäischer Vorgaben in Aussicht.

Parallel wurde bekannt, dass die Fluggesellschaft Emirates künftig auch den Flughafen Berlin‑Brandenburg anfliegen will. Die Airline verfolgt seit Längerem direkte Verbindungen in die Hauptstadtregion; konkrete Flugpläne und abschließende Genehmigungen lagen zum Zeitpunkt der Mitteilungen nicht vor. Die Aufnahme neuer Verbindungen setzt die Klärung verkehrsrechtlicher Fragen und Slot‑Zuteilungen voraus. Über den Starttermin und die Frequenz der Flüge wurde öffentlich noch nichts Verbindliches mitgeteilt.

Mit dem jetzt vereinbarten Strategischen Dialog verschieben sich die Erwartungen an den bilateralen Austausch von projektbezogenen Ankündigungen hin zu einem formalisierten politischen und wirtschaftlichen Gesprächsrahmen. Ob und in welcher Höhe die Investitionssumme in Deutschland realisiert wird, hängt von der Ausgestaltung einzelner Vorhaben und von Prüfentscheidungen der zuständigen Stellen ab. Für Berlin ist die mögliche neue Langstreckenverbindung von Emirates vor allem ein verkehrs- und standortpolitisches Thema; für die Bundesebene steht die konkrete Ausgestaltung des „UAE‑German Investment Council“ und die Priorisierung der Projektliste im Vordergrund.

Die beteiligten Regierungen kündigten an, den Dialog fortzusetzen und Ergebnisse schrittweise zu veröffentlichen. Aussagen zu künftigen Effekten auf Wachstum, Beschäftigung oder Energieversorgung gelten bis zum Abschluss der Prüfungen als Prognosen und sind derzeit nicht belastbar.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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