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Falsche Bankmitarbeiterin erbeutet 30.000 Euro in Weißenfels

Ein 40-jähriger Weißenfelser hat nach einem Anruf einer angeblichen Bankmitarbeiterin rund 30.000 Euro verloren. Die Polizei ermittelt und warnt vor Freigaben in Bank-Apps am Telefon.

Ein 40-jähriger Mann aus Weißenfels (Burgenlandkreis) hat nach Polizeiangaben rund 30.000 Euro an Telefonbetrüger verloren. Der Geschädigte erstattete am 29. August 2026 Anzeige beim Polizeirevier Burgenlandkreis. Zuvor war er von einer Frau angerufen worden, die sich als Mitarbeiterin seines Geldinstituts ausgab. Im Verlauf des Gesprächs veranlasste sie ihn, in seiner Bank-App mehrere Freigaben und Transaktionen zu bestätigen. Der Vermögensschaden wurde anschließend festgestellt; die Ermittlungen laufen gegen Unbekannt.

Das Polizeirevier Burgenlandkreis bestätigte den mutmaßlichen Tatablauf über einen Telefonkontakt sowie die Nutzung der Bank-App zur Autorisierung von Zahlungen. In ähnlichen Fällen weist die Polizei Sachsen-Anhalt regelmäßig darauf hin, dass echte Geldinstitute Kundinnen und Kunden nicht telefonisch nach Zugangsdaten, Sicherheitscodes oder Freigaben fragen und keine Transaktionen am Telefon anstoßen. Wer derartige Aufforderungen erhält, soll sofort auflegen und die Bank ausschließlich über selbst recherchierte, bekannte Kontaktwege zurückrufen.

Die Polizei empfiehlt darüber hinaus, ungewöhnliche Aktivitäten in der Bank-App oder auf dem Konto umgehend dem Kreditinstitut zu melden und eine Anzeige zu erstatten. Je schneller Finanzdienstleister informiert werden, desto eher können Rückholmaßnahmen geprüft werden. Ob im Einzelfall Zahlungen erstattet werden, entscheiden die Institute nach ihren Bedingungen und nach Prüfung des konkreten Vorgehens.

Der Fall aus Weißenfels reiht sich in eine Serie ähnlicher Telefonbetrugsdelikte ein, die in den vergangenen Monaten in mehreren Regionen Sachsen-Anhalts gemeldet wurden. Neben Anrufen angeblicher Bankbeschäftigter registrieren die Behörden weiterhin Varianten wie den sogenannten Schockanruf. Laut Polizei sind die Täter teils professionell organisiert, nutzen technische Verfahren zur Rufnummernmanipulation und bauen im Gespräch psychischen Druck auf, um schnelle Freigaben zu erzwingen. Konkrete Tätergruppen sind im aktuellen Verfahren nicht bekannt.

Die Ermittlungen im Burgenlandkreis umfassen die Auswertung der Zahlungsflüsse und digitaler Spuren. Hinweise von Zeuginnen und Zeugen nimmt die Polizei entgegen. Der Geschädigte wird nach derzeitigem Stand als Zeuge geführt. Weitere Angaben zum kontoführenden Institut oder zu möglicherweise betroffenen Drittpersonen machte die Polizei nicht.

Ort, Zeitpunkt und Schaden sind nach Angaben der Behörde wie folgt: Weißenfels im Burgenlandkreis, Anzeige am 29. August 2026, finanzieller Verlust etwa 30.000 Euro. Die Polizei Sachsen-Anhalt erneuert vor diesem Hintergrund ihre Präventionshinweise und rät, am Telefon keine sensible Information preiszugeben und keine Freigaben in der Bank-App zu erteilen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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