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Feuerwehr stoppt Flächenbrand am Hirschauer Spitzberg

Bei Hirschau in Tübingen hat die Feuerwehr am Montag einen Vegetationsbrand auf etwa 4.000 Quadratmetern gelöscht. 15 Fahrzeuge und 71 Einsatzkräfte verhinderten ein Übergreifen auf den Wald; die Polizei ermittelt zur Ursache.

Am Montag, 7. September 2026, hat die Feuerwehr einen Flächenbrand am Hirschauer Spitzberg oberhalb des Tübinger Ortsteils Hirschau gelöscht. Nach übereinstimmenden Berichten brannte gegen 14.05 Uhr ein Gras- und Weinberghang auf rund 4.000 Quadratmetern bis an den Waldrand.

Der Einsatz galt als besonders kräftezehrend, weil das Gelände sehr steil ist und nur über enge Wege durch die Reben erreicht werden kann. Tanklöschfahrzeuge kamen daher nicht direkt an alle Brandstellen heran. Die Löschwasserversorgung wurde im Pendelverkehr organisiert. Nach dem Erstangriff mussten zahlreiche Glutnester freigelegt und über Stunden nachgelöscht werden, um ein Wiederaufflammen zu verhindern.

Insgesamt waren 15 Fahrzeuge und 71 Einsatzkräfte aus Tübingen und Rottenburg im Einsatz. Sie verhinderten nach eigenen Angaben ein Übergreifen des Feuers auf den darüber liegenden Wald und damit eine deutlich größere Lage. Verletzte wurden nicht gemeldet.

Die Brandursache ist bislang unklar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Angaben zur Schadenshöhe lagen am Abend nicht vor.

Der Einsatz macht deutlich, welche Anforderungen Vegetationsbrände in Steillagen stellen: Personal und Material müssen über längere Strecken in Hanglage verlegt werden, die Wasserzufuhr ist logistisch aufwändig, und versteckte Glutnester im Wurzelwerk erfordern langwierige Nachlöscharbeiten. Die enge Abstimmung zwischen mehreren Wehren ist dabei entscheidend, um Brandabschnitte zu bilden, Rückzugswege zu sichern und ein Übergreifen auf Waldbestände zu verhindern.

Der Hirschauer Spitzberg ist ein markanter Weinberghang bei der Wurmlinger Kapelle. In trockenen Phasen kann sich dort vertrocknete Vegetation rasch entzünden und Feuer sich hangaufwärts schnell ausbreiten. Behörden weisen in solchen Lagen regelmäßig auf Vorsicht beim Umgang mit offenem Feuer und auf das Verbot von Grillen und Rauchen in Waldnähe hin. Konkrete Präventions- und Ausstattungsfragen liegen in der Zuständigkeit der Kommunen und Landkreise.

Für die Region Tübingen bleibt nach diesem Einsatz vor allem die Frage nach der Ursache. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, verdächtige Beobachtungen zu melden. Weitere Details wollen die Einsatzkräfte nach Abschluss der Nachsorgearbeiten und Untersuchungen bekanntgeben.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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