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Frecciarossa-Verbindungen nach Italien: Start im Dezember 2026 geplant, Testfahrten laufen

Trenitalia, Deutsche Bahn und ÖBB bereiten erstmals direkte Frecciarossa-Verbindungen von München nach Mailand und Rom vor. Testfahrten fanden Anfang September 2026 statt; ein Start vorausgesetzt erforderlicher Zulassungen ist für Dezember 2026 angekündigt.

Trenitalia, die Deutsche Bahn und die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) bereiten nach gemeinsamen Ankündigungen die ersten direkten Frecciarossa-Verbindungen zwischen Deutschland und Italien vor. Am 2. September 2026 meldete Trenitalia konkrete Testfahrten in Deutschland und Österreich; als Ziel nennen die beteiligten Unternehmen den geplanten Betriebsbeginn im Dezember 2026, vorbehaltlich der fristgerechten Fahrzeugzulassung durch Hersteller und Behörden. (Stand: 2. September 2026.)

Kernpunkt der Vereinbarung sind zwei grenzüberschreitende Relationen mit italienischen Hochgeschwindigkeitszügen: MünchenMailand und München–Rom. Als Reisezeiten werden in den Presseunterlagen für die Relation München–Mailand circa sechseinhalb Stunden und für München–Rom circa achteinhalb Stunden genannt. Die künftigen Strecken sehen Zwischenhalte unter anderem in Brescia, Verona, Rovereto, Trento, Bozen und Innsbruck vor; auf österreichischem Gebiet wird der Brennerpass befahren. Die Projektbeschreibung betont eine durchgehende, umsteigefreie Verbindung für Fahrgäste zwischen Deutschland und Italien.

Die Bahnen weisen ausdrücklich auf eine Bedingung hin: Ein planmäßiger Start im Dezember 2026 setzt eine erfolgreiche Zulassung der eingesetzten Fahrzeuge durch die Hersteller (namentlich Hitachi und Alstom) sowie die zuständigen Aufsichtsbehörden voraus. Ohne diese Zulassungen bleiben Fahrplanangaben vorläufig. Trenitalia und DB kommunizierten die Kooperation bereits 2025, aktualisierte Pressemitteilungen und ein Trenitalia-Statement vom 2. September 2026 belegen nun Fortschritte durch laufende Testfahrten.

Für Reisende ergeben sich aus den bisherigen Informationen vor allem zwei praktische Folgen: einerseits direktere Reiseverbindungen ohne Umstieg, andererseits bleibt die konkrete Taktung der Züge und die Zahl der täglichen Verbindungen bis zur endgültigen Zulassung offen. Die Deutsche Bahn weist in ihren Mitteilungen zudem auf weitere grenzüberschreitende Kooperationen im Rahmen des Fahrplanjahres 2026 hin, bleibt aber bei den konkreten Einsatzplänen für den Frecciarossa an die regulatorische Genehmigung gebunden.

Sachverhalte, die über die kommunizierten Planungen und die genannten Testfahrten hinausgehen — etwa Fahrpreise, genaue Fahrpläne oder die finale Anzahl der Zugpaare — sind bisher nicht verbindlich genannt und müssen nach Abschluss der Zulassungsverfahren durch die Unternehmen bestätigt werden. Aussagen wurden anhand von Pressemitteilungen der beteiligten Eisenbahnunternehmen geprüft und mit der Deutschen Bahn abgeglichen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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