Kurzmeldung
Das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtet nach vorläufigen Ergebnissen, dass in Deutschland im Jahr 2025 insgesamt 654.241 Lebendgeborene registriert wurden. Damit erreichte die Geburtenzahl den niedrigsten Stand seit 1946, so Destatis in seinen Pressemitteilungen und den zugehörigen Tabellen. Die zusammengefasste Geburtenziffer sank demnach 2025 auf 1,32 Kinder je Frau. Destatis bezeichnet die vorliegenden Angaben explizit als vorläufige Ergebnisse und verweist auf die detaillierten Tabellen in GENESIS-Online zur regionalen und monatlichen Aufschlüsselung.
Die gemeldete Abnahme setzt einen seit 2017 überwiegend rückläufigen Trend fort, der bereits 2022 an Dynamik gewann. Destatis nennt für 2024 noch 677.117 Lebendgeborene; die Differenz zu 2025 entspricht einem Rückgang von rund 3,4 Prozent. Die Statistikstelle weist zudem auf Alters- und Reihenstrukturen der Geburten hin: 46,6 Prozent der Lebendgeborenen waren 2025 Erstgeborene, 34,8 Prozent zweitgeboren und 18,6 Prozent drittes oder weiteres Kind, und das mittlere Alter der Mütter lag bei 30,5 Jahren.
Frühere Versionen des Artikels nannten für 2025 eine konkrete Zahl und verwiesen auf eine Bundestagsdrucksache, deren Belegstellen sich als unklar bzw. fehlerhaft erwiesen. Diese Hinweise wurden überprüft und entfernt, weil sie nicht eindeutig verifizierbar waren. Als gesicherte, amtliche Quelle gelten die Veröffentlichungen und Tabellen des Statistischen Bundesamts sowie die GENESIS-Online-Datenbank, auf die Destatis in seinen Mitteilungen verweist.
Wesentliche Aussagen in diesem Text beruhen auf den Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamts zu den Geburten 2025 und auf der amtlichen Datenauswertung in GENESIS-Online. Aussagen zu Ursachen oder längerfristigen Folgen wurden hier bewusst zurückhaltend formuliert, da belastbare Analysen über soziale oder wirtschaftliche Ursachen vertiefte Studien erfordern.
Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).