Hamburg

Gegenangebot zum Naturkundemuseum: Senat prüft günstigere Alternative am Besenbinderhof

Am 9. Oktober 2026 erhielt der Hamburger Senat ein privates Angebot, das Naturkundemuseum nicht im Elbtower, sondern am Besenbinderhof unterzubringen. Die Offerte nennt einen niedrigeren Volumenbetrag; eine verbindliche Entscheidung steht noch aus.

Kurzmeldung

Am 9. Oktober 2026 ging beim Hamburger Senat ein privates Gegenangebot ein, das die bisher diskutierte Unterbringung des neuen Naturkundemuseums im Elbtower infrage stellt. Nach Angaben mehrerer Medien und offizieller Unterlagen schlägt die Firma Büll & Liedtke vor, das Museum stattdessen am Besenbinderhof zu errichten. Das Angebot wird in der Berichterstattung als deutlich günstiger beschrieben: Im Vergleich zur bisherigen Finanzierungsgröße von 595 Millionen Euro für Flächen im Elbtower wird ein geringeres Volumen genannt.

Der Vorgang berührt zentrale Fragen der städtischen Planung und Finanzierung. Die Option Elbtower war in den vergangenen Monaten wiederholt als denkbare Lösung für die Zusammenführung der verstreuten Sammlungen genannt worden; sie war Gegenstand parlamentarischer Beratungen und interner Kostenvergleiche. Der Hamburger Senat betont, dass bislang keine endgültige Entscheidung gefallen sei und Prüfungen durch Fachbehörden sowie städtische Beteiligungen fortlaufen.

Oppositionelle Fraktionen und Teile der Zivilgesellschaft fordern, dass mögliche Alternativen umfassend und transparent verglichen werden. Konkret wird verlangt, dass die Kosten, die Risiken für Sammlungszugang und Forschung sowie der Zeitrahmen für Umsetzung und Umzug detailliert offengelegt werden. Vertreter der Bürgerschaft haben angekündigt, die Unterlagen sorgfältig zu sichten; bei anhaltender Intransparenz behalten sich Fraktionen weitergehende parlamentarische Schritte vor.

Offen ist auch, welche Auswirkungen ein Verzicht auf die Elbtower-Lösung für das städtebauliche Umfeld der HafenCity hätte und ob sich dadurch die Rolle des Turms für die Innenstadt verändert. Bürgermeister Peter Tschentscher und weitere Senatsmitglieder werden nach Medienberichten in die noch laufenden Gespräche einbezogen.

Fakt bleibt: Dem Hamburger Senat liegt zum 9. Oktober 2026 ein privates Gegenangebot vor, das einen anderen Standort und einen geringeren Finanzierungsrahmen nennt. Aussagen über einen Beschluss, endgültige Kosten oder einen festen Zeitplan sind bisher nicht belegt und hängen von den noch ausstehenden Prüfungen ab.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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