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Gymnasium in Berlin-Spandau trägt seit dem 1. August 2026 den Namen Margot-Friedländer-Gymnasium

Bei einem Festakt am 18. September 2026 wurde die offizielle Umbenennung des früheren Hans-Carossa-Gymnasiums in Kladow gewürdigt. Die Entscheidung war von der Schulkonferenz getroffen worden; die Schule hatte den Namen bereits zu Beginn des…

Das Hans-Carossa-Gymnasium in Berlin-Kladow wurde am 18. September 2026 bei einem Festakt offiziell als Margot-Friedländer-Gymnasium eingeweiht; der Regierende Bürgermeister Kai Wegner enthüllte den neuen Namenszug an der Fassade. Die Schule führt den Namen bereits seit dem 1. August 2026, dem Beginn des Schuljahres 2026/27. Anlass und Ziel der Umbenennung sind die Würdigung des Lebenswerks der 2025 verstorbenen Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer sowie die Stärkung von Erinnerungskultur und demokratischer Bildung an Schulen in Berlin. (Presse- und Informationsamt des Landes Berlin, 18. September 2026). ([berlin.de](https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung.1716144.php))

Die Entscheidung zur Umbenennung war zuvor in der Schulgemeinschaft beraten worden: Die Schulkonferenz des Hans-Carossa-Gymnasiums hatte sich im Januar 2026 einstimmig für den Namenswechsel ausgesprochen; das Bezirksamt Spandau stimmte dem Votum zu. Die Margot Friedländer Stiftung übertrug der Schule die Namensrechte; Vertreter der Stiftung, darunter der Vorstandsvorsitzende Karsten Dreinhöfer, nahmen am Festakt teil. Die Schule und die Stiftung betonten, der neue Name solle Erinnerungspflicht und schulisches Selbstverständnis verbinden. ([berlin.de](https://www.berlin.de/ba-spandau/aktuelles/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung.1650755.php?utm_source=openai))

Margot Friedländer (geboren 1921) hatte sich bis zu ihrem Tod am 9. Mai 2025 als Zeitzeugin für die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus engagiert. Seit 2011 sprach sie regelmäßig vor Berliner Schülerinnen und Schülern über Verfolgung, Deportation und Überleben; ihre Arbeit wurde mehrfach öffentlich gewürdigt. Die Benennung einer Schule nach ihr ist in der Berliner Bildungslandschaft als Beitrag zur lokalen Erinnerungsarbeit verankert und folgt weiteren Ehrungen im Stadtbild Berlins. ([berlin.de](https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung.1716144.php))

Politisch und gesellschaftlich signalisiert die Umbenennung einen Fokus auf demokratische Erinnerungspädagogik: Bildungssenatorin und Bezirksvertreterinnen hoben in ihren Reden die Verpflichtung hervor, gegen Antisemitismus und Ausgrenzung zu wirken. Konkrete Curriculumsänderungen oder zusätzliche Lehrangebote zur Holocaust-Erinnerung wurden im Pressematerial nicht detailliert angekündigt; die schulische Umsetzung bleibt damit eine Aufgabe der Schulgemeinschaft und der Bezirksverwaltung. Die Umbenennung ist rechtlich und verwaltungstechnisch abgeschlossen; mögliche Debatten über Namensgebung und lokale Erinnerungspolitik sind jedoch weiterhin Teil des öffentlichen Diskurses.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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