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Halle gedenkt am 9. Oktober 2026 der Opfer des Anschlags von 2019

Am Freitag, dem 9. Oktober 2026, erinnerten städtische Veranstaltungen in Halle (Saale) mit Schweigeminute und Glockengeläut an die Opfer des antisemitischen und rassistischen Anschlags vom 9. Oktober 2019.

Am Freitag, dem 9. Oktober 2026, versammelten sich in Halle (Saale) Angehörige, Vertreterinnen und Vertreter der jüdischen Gemeinde sowie städtische Amtsträger zu Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Anschlags vom 9. Oktober 2019. Schwerpunkt der städtischen Erinnerung waren Kranzniederlegungen an den Tatorten vor der Synagoge in der Humboldtstraße und an der Ludwig-Wucherer-Straße sowie eine Schweigeminute um 12:03 Uhr, dem Zeitpunkt der ersten tödlichen Schüsse im Jahr 2019. Das Glockengeläut begleitete das stille Gedenken. (Quellen: Stadt Halle, Tagesschau, MDR.) ([halle.de](https://halle.de/verwaltung-stadtrat/presseportal/nachrichten/nachricht/halle-gedenkt-der-opfer-des-terroranschlags-vom-9-oktober-2019-1?utm_source=openai))

Die Stadtverwaltung hatte im Vorfeld zu mehreren einzelnden Angeboten des Erinnerns geladen: Vormittags wurden Kränze an beiden Gedenktafeln niedergelegt, um 12:00 Uhr hielt Max Privorozki, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Halle, Gedenkworte vor der Synagoge; um 12:03 Uhr folgte die Schweigeminute, anschließend bestand die Möglichkeit, am Denkmal „Neun-Zehn-Neunzehn“ Steine niederzulegen. Am Abend schloss eine gemeinsame Andacht des Evangelischen Kirchenkreises und der Stadt das Gedenken auf dem Marktplatz ab. Diese Abläufe sind in den Mitteilungen der Stadt und wiederholten Berichten regionaler Medien dokumentiert. ([halle.de](https://halle.de/verwaltung-stadtrat/presseportal/nachrichten/nachricht/halle-gedenkt-der-opfer-des-terroranschlags-vom-9-oktober-2019-1?utm_source=openai))

Der Anschlag vom 9. Oktober 2019, bei dem ein Attentäter versuchte, eine Synagoge zu stürmen, forderte zwei Todesopfer und zahlreiche Verletzte; die Tat wurde als antisemitisch und rassistisch motiviert eingestuft und löste seither wiederholte öffentliche und politische Auseinandersetzungen über Erinnerungskultur, Prävention und Rechtsextremismus aus. Das heutige Gedenken knüpft an frühere Jahrestage an, bei denen Stadt, Land und zivilgesellschaftliche Gruppen regelmäßig gemeinsame Formen des Erinnerns vereinbaren. ([bundesregierung.de](https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975954/2314916/cbeb861e2963dc74905f0877637ada45/96-1-bpr-anschlag-halle-data.pdf?download=1&utm_source=openai))

Beobachterinnen und Beobachter betonen, dass das öffentliche Erinnern nicht nur an das konkrete Geschehen 2019 gebunden sei, sondern an anhaltende Debatten über Schutz jüdischen Lebens, die Rolle der Kommunen und Maßnahmen gegen rechtsextreme Gewalt. Konkrete neue politische Maßnahmen wurden am 9. Oktober 2026 nicht angekündigt; die offiziellen Mitteilungen beschränkten sich auf die Darstellung des Programms und die Bitte um respektvolles Gedenken. Aussagen von Angehörigen, Gemeindevorsitzenden und lokalen Amtsträgern wurden in Presseberichten wiedergegeben und sind den zitierten Quellen zu entnehmen. ([tagesschau.de](https://www.tagesschau.de/inland/regional/sachsenanhalt/rechtsextrem-antisemitisch%2Cgedenken-anschlag-synagoge-112.html?utm_source=openai))

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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