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Hohes Venn bleibt gesperrt: Belgische Behörden warnen weiter – Rauch auch in NRW

Die belgischen Behörden halten das Naturschutzgebiet Hohes Venn nach dem Großbrand weiter gesperrt. In Teilen Nordrhein-Westfalens kam es zu zeitweiliger Rauchbelastung; lokale Warnstellen passen Hinweise laufend an.

Die belgischen Behörden warnen weiterhin vor dem Betreten des Naturschutzgebiets Hohes Venn. Trotz punktueller Entspannung bleibe das Areal einschließlich Zugangs- und Parkbereichen gesperrt, um den laufenden Löscheinsatz nicht zu behindern. Die Stadt Eupen und regionale Stellen in Ostbelgien verweisen auf unverändert bestehende Gefahren durch offene Glutnester und eine örtlich stark schwankende Rauchentwicklung. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, Absperrungen strikt zu beachten und sich nicht in scheinbar sichere Randbereiche zu begeben.

Die Auswirkungen sind grenzüberschreitend spürbar. In der Eifel und in Teilen von Nordrhein-Westfalen waren in den vergangenen Tagen Brandgeruch und zeitweise erhöhte Rauchkonzentrationen wahrnehmbar, teils auch im Raum Monschau. Kommunale Leitstellen und die Städteregion Aachen rieten Anwohnerinnen und Anwohnern stellenweise dazu, Fenster und Türen geschlossen zu halten und körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden, solange entsprechende Warnhinweise aktiv sind. Großflächige Evakuierungen auf deutscher Seite sind nicht bekannt; lokale Vorsorgemaßnahmen wurden fallweise umgesetzt und können sich mit Windrichtung und Wetter ändern.

Nach Angaben der Einsatzleitungen arbeiten Feuerwehr und Zivilschutz daran, Brandlinien zu sichern und Glutbereiche systematisch abzulöschen. Erschwert werden die Arbeiten durch windanfällige Lagen sowie Moor- und Torfböden, die auch nach Niederschlägen länger Rauch freisetzen können; Brandnester unter der Oberfläche sind schwer zugänglich und müssen wiederholt kontrolliert werden. Absperrungen gelten den Behörden zufolge nicht nur im Kern des betroffenen Gebiets, sondern auch an stark frequentierten Zugängen, unter anderem an der Gileppe-Talsperre und der Wesertalsperre. Wanderwege und Aussichtspunkte bleiben vorerst geschlossen, um Rettungswege freizuhalten und Nachlöscharbeiten zu sichern.

Zur Ursache des Feuers und zum endgültigen Ausmaß liegen weiterhin keine belastbaren Abschlüsse vor. Offizielle Stellen warnen vor voreiligen Flächen- und Schadenssummen; verlässliche Angaben sollen erst nach abgeschlossenen Erhebungen der zuständigen Fachbehörden veröffentlicht werden. Klar ist: Das Hohes Venn bleibt bis auf Weiteres gesperrt, und Verstöße gegen Betretungsverbote gefährden den Einsatz ebenso wie die eigene Sicherheit.

Für Deutschland bleibt die Lagebeobachtung Aufgabe der Gesundheitsbehörden und kommunalen Warnstellen. Sie geben – je nach Wind und Rauchentwicklung – lokale Empfehlungen aus, die auf aktuellen Beobachtungen und Lagebildern beruhen. Reisende und Ausflügler werden gebeten, Hinweise zu beachten, auf offenes Feuer zu verzichten und Einsatzstellen weiträumig zu meiden. Prognosen über die Dauer der Sperrungen sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich; entscheidend sind Wetter, Wind und der Fortschritt der Löscharbeiten vor Ort in Belgien.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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