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Imker entdecken Nest der Asiatischen Hornisse im Allgäu am 29. September 2026

Am 29. September 2026 meldeten Imker im Oberallgäu ein Nest der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina). Behörden und Imkerverbände bestätigen den Fund und leiten Maßnahmen zur Kartierung und Entfernung ein.

Am 29. September 2026 haben Imker im Allgäu ein Nest der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) entdeckt und gemeldet. Der Fund wurde von regionalen Medien und Einrichtungen des Naturschutzes aufgegriffen; Zuständigkeiten für die weitere Bearbeitung liegen bei den lokalen Behörden und den auf Meldungen spezialisierten Stellen der Landesanstalt für Umwelt und der Landesanstalt für Bienenkunde. Das Entdeckungsdatum ist damit der aktuelle Anlass für die Alarmmeldung der Imkerschaft in der Region.

Nach Angaben des lokalen Berichts hat die Meldung unmittelbare Folgeprozesse ausgelöst: Die Sichtung wird über die offizielle Meldeplattform für die Asiatische Hornisse erfasst, Fachleute prüfen die Angaben, und gegebenenfalls werden geschulte Nestentferner hinzugezogen. In Baden-Württemberg koordinieren die Landesanstalt für Umwelt und die Universitätsstelle für Bienenkunde an der Universität Hohenheim die Sichtungsprüfung und stellen Listen zertifizierter Entferner bereit; die Behörden raten der Bevölkerung, Nester nicht selbst zu entfernen und Abstand zu halten.

Die Asiatische Hornisse gilt als gefährlich für Honigbienen und andere wild lebende Bestäuber, weil sie gezielt Bienen jagt und Brut sowie Nahrungsreserven dezimieren kann. Im Allgäu hatten Imker in den vergangenen Monaten bereits vermehrt Sichtungen gemeldet; die Entdeckung eines tatsächlichen Nestes markiert jedoch eine Verstärkung des lokalen Befallsgeschehens und erhöht die Dringlichkeit koordinierter Maßnahmen zum Monitoring und zur Nestbeseitigung.

Fachleute betonen, dass es zwei Nesttypen gibt: Primärnester (Frühjahr, oft gut erreichbar) und größere Sekundärnester (Sommer/Herbst, meist in Baumwipfeln). Die nun beobachtete Nestform wird derzeit von den Experten vor Ort klassifiziert.

Für Imker und Gartenbesitzer empfiehlt die Landesstelle präventive Schritte, etwa das Abdichten möglicher Hohlräume an Gebäuden und das Melden jeder Sichtung über die offiziellen Portale, damit Entfernungsteams schnell eingreifen können. Zuständigkeiten zwischen Gemeinden, Landratsämtern und landesweiten Fachstellen sind regional unterschiedlich; deshalb sollten Betroffene die lokalen Umweltbehörden informieren.

Die Entdeckung im Allgäu unterstreicht die fortschreitende Ausbreitung der Art in Südwestdeutschland und dürfte weitere Kontrollen in benachbarten Landkreisen nach sich ziehen. Fakten zu Fundort, Nesttyp und Entfernungsdatum werden von den zuständigen Stellen noch abschließend bestätigt.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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