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Kaltfront am Sonntag bringt Sturmböen und Regen im Norden

Für Sonntag, 20. September 2026, erwartet der Deutsche Wetterdienst eine Kaltfront mit Sturmböen an Nord- und Ostsee, verbreitetem Regen und einzelnen Schauern.

Am Sonntag, 20. September 2026, greift eine Kaltfront aus Nordwesten auf Deutschland über. Der Deutsche Wetterdienst rechnet insbesondere in Norddeutschland mit stürmischem Wetter: An Nordsee und Ostsee sowie in freien und erhöhten Lagen treten stürmische Böen bis Sturmböen auf, an exponierten Küstenabschnitten sind schwere Böen nicht ausgeschlossen. Entlang der Front setzt verbreitet Regen ein, dahinter folgen Schauer, vereinzelt auch kurze Gewitter.

Die Wetterdienste beschreiben eine herbstliche Lage mit starkem Wind aus West bis Nordwest, auffrischend vor allem im Tagesverlauf. Im Umfeld der Küstenregionen werden Böen um Stärke 8 auf der Beaufortskala erwartet; lokal können Spitzen darüber erreicht werden. In Mittelgebirgslagen verstärkt sich der Wind zusätzlich. Auf dem Brocken im Harz sind bei Frontdurchgang und in Schauerlinien auch schwere Sturmböen möglich.

Der Norden und Nordosten geraten zuerst unter kompakte Bewölkung und teils kräftige Niederschläge. Mit Passage der Kaltfront frischt der Wind spürbar auf, Sicht und Straßenverhältnisse können sich bei Schauern rasch verschlechtern. Weiter südlich und südwestlich sind anfangs noch Auflockerungen und etwas Sonne möglich, bevor kühlere Meeresluft einfließt und die Schauerneigung zunimmt. Die Temperaturspanne sinkt allgemein gegenüber den Vortagen und entspricht eher frühem Herbst.

Für den Verkehr und den Betrieb im Freien erhöht die Lage das Risiko kleinerer Störungen: Sturmböen können Äste brechen, Gerüste und lose Gegenstände sind zu sichern, an Gewässern ist mit Behinderungen im Fähr- und Ausflugsverkehr zu rechnen. Die Behörden raten dazu, aktuelle Warnungen des DWD zu beachten, Fahrzeiten großzügig zu planen und auf nasse Fahrbahnen, Seitenwind und kurzzeitig schlechte Sicht vorbereitet zu sein.

Nach aktuellem Stand handelt es sich um eine kurzfristige, dynamische Entwicklung. Modellrechnungen deuten für den Wochenbeginn auf eine Wetterberuhigung mit einem Keil höheren Luftdrucks hin, der regional längere sonnige Phasen zulassen kann. Ob sich daraus eine beständigere Schönwetterlage entwickelt, hängt von der weiteren Druckverteilung über dem Nordatlantik und Nordeuropa ab und bleibt Prognosegegenstand der kommenden Tage.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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