Die „Mein Schiff 3“ der Reederei TUI Cruises ist nach einer Kollision mit zwei Containerschiffen in Bremerhaven zur Reparatur in eine Werft verbracht worden; die Reederei erwartet, Anfang der kommenden Woche Informationen darüber zu haben, wie sich der Vorfall auf nachfolgende Fahrten und die Planungen für 2027 auswirken wird. Das meldet der Norddeutsche Rundfunk unter Verweis auf Angaben von TUI Cruises und Behörden. Der NDR datiert seinen Bericht auf den 29. Oktober 2026 und nennt konkrete Maßnahmen am Hafen von Bremerhaven. ([ndr.de](https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/frachter-riss-nach-kollision-mit-mein-schiff-3-reparaturen-geplant%2Cmeinschiff-110.html))
Nach Angaben von TUI Cruises soll die „Mein Schiff 3“ voraussichtlich am Sonntag an die Pier der Lloyd Werft Bremerhaven wechseln, damit Fachleute das Schiff prüfen und die nächsten Schritte vorbereiten. Die Reederei habe bereits angekündigt, gebuchte Gäste und Vertriebspartner zu informieren, sobald belastbare Erkenntnisse vorlägen. Parallel laufen nach Medienberichten polizeiliche Ermittlungen wegen möglicher Verletzung der Sorgfaltspflicht des Kapitäns; zudem hat die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) einen Untersuchungsbericht in Auftrag gegeben. Verletzt wurde den Berichten zufolge niemand. ([ndr.de](https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/frachter-riss-nach-kollision-mit-mein-schiff-3-reparaturen-geplant%2Cmeinschiff-110.html))
Laut Polizeiangaben und Augenzeugenaufnahmen, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, wurde die „Mein Schiff 3“ beim Auslaufen offenbar von einer Böe erfasst; an einem der beteiligten Containerschiffe sei ein zehn Meter langer Riss im Rumpf festgestellt worden. Die Polizei schätzt den Schaden auf eine Millionensumme; an Bord der „Mein Schiff 3“ seien unter anderem Rettungsboote beschädigt worden. Solche Angaben stammen aus den laufenden Ermittlungen und sind derzeit Teil der offiziellen Prüfungen. ([ndr.de](https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/frachter-riss-nach-kollision-mit-mein-schiff-3-reparaturen-geplant%2Cmeinschiff-110.html))
Hintergrund: TUI Cruises hatte bereits in offiziellen Pressematerialien Fahrpläne und Routen der Mein Schiff‑Flotte für die Saison 2026/27 und den Sommer 2027 kommuniziert; die „Mein Schiff 3“ war dort mit diversen Reisen ab/bis Deutschland, darunter Kanaren-, Nordkap‑ und Norwegen‑Routen, aufgeführt. Ob und in welchem Umfang diese Planungen nach dem Unfall angepasst werden müssen, hängt von dem Umfang der Schäden, dem Fortschritt der Reparaturen sowie von behördlichen Freigaben ab. Bislang hat TUI Cruises lediglich signalisiert, dass sie Mitte nächster Woche detailliertere Aussagen treffen will. ([meinschiff.com](https://www.meinschiff.com/media/4122/40291170320386/20250318_reisen_im_winter_2026_2027.pdf?msockid=302a9ac070a065a6276d8c0c71f264c5&utm_source=openai))
Folgen und Einordnung: Offene Fragen betreffen die kurzfristige Fahrplan‑Durchführung, mögliche Umschiffungen oder Ersatzschiffe sowie Haftungs‑ und Versicherungsfragen. Die laufenden Ermittlungen der Polizei und die Untersuchung der BSU können zudem Aufschluss darüber geben, ob betriebliche oder meteorologische Faktoren ursächlich waren. Bis zu einer offiziellen Mitteilung der Reederei empfiehlt sich Zurückhaltung bei konkreten Prognosen; gebuchte Gäste sollten die Informationen von TUI Cruises und ihrer Buchungsstelle abwarten.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).