Heute startet in Görlitz das Lausitz Festival. Das Eröffnungskonzert in der Pfarrkirche St. Peter und Paul verbindet nach Festivalangaben Auszüge aus Johann Sebastian Bachs h‑Moll‑Messe mit einem eigens beauftragten Credo. Mitwirken sollen der Chor Tenebrae und das Kammerorchester Basel unter der Leitung von Nigel Short. Die Eröffnung ist als musikalischer Auftakt der diesjährigen Festivalausgabe konzipiert und rahmt zugleich eine neue Auszeichnung.
Im Rahmen des Abends verleiht das Festival erstmals den Credo‑Preis. Nach Angaben des Veranstalters geht die Premiere der Auszeichnung an den tschechischen Theatermacher Petr Štědroň. Mit dem Preis sollen künftig Persönlichkeiten gewürdigt werden, deren Arbeit eine klare künstlerische Haltung erkennen lässt. Der Credo‑Preis ist nach Festivalangaben fest in das Eröffnungsprogramm eingebettet; Details zur künftigen Vergabepraxis wurden in den Vorabinformationen skizziert. Angaben zur Dotierung lagen vorab nicht öffentlich vor. Regionale Kulturmedien haben die Auswahl Štědroňs aufgegriffen und auf seine langjährige Prägekraft im Theaterbetrieb hingewiesen.
Das Lausitz Festival versteht sich als grenzüberschreitendes Kunstfestival in Sachsen und Brandenburg. Laut Programm läuft die Ausgabe 2026 vom 25. August bis zum 13. September und steht unter dem Leitmotiv „Mut zum Aufbruch“. Spielstätten liegen in mehreren Städten der Lausitz; die Entscheidung für den Auftakt in Görlitz knüpft an die kirchenmusikalische Tradition der Stadt an und setzt zugleich auf eine Gegenüberstellung von barocker Messmusik und zeitgenössischer Komposition. Mit dem Credo‑Preis erweitert das Festival sein Profil um ein Format, das künstlerische Haltung ausdrücklich auszeichnet und damit auch kulturpolitische Debatten in der Region adressiert.
Faktisch bestätigt sind Termin, Ort und Grundzüge des Programms über die offiziellen Festivalunterlagen. Die Nennung der beteiligten Ensembles und der Leitung des Abends, Tenebrae, Kammerorchester Basel und Nigel Short, entstammt der veröffentlichten Programminformation. Die erstmalige Vergabe des Credo‑Preises an Petr Štědroň wurde im Vorfeld durch das Festival kommuniziert und von regionalen Medien berichtet. Weiterführende Einzelheiten zur Ausgestaltung der Preisverleihung und zum neuen Credo-Teil sollen im Laufe des Festivals sichtbar werden.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).