Ein Auffahrunfall mit einem Lastwagen hat die Stadtautobahn A100 in Berlin in der Nacht zum 22. Oktober 2026 in Fahrtrichtung Treptow über Stunden lahmgelegt. Nach übereinstimmenden Meldungen der Verkehrsinformationszentrale Berlin und regionaler Verkehrsdienste wurde die Strecke zeitweise voll gesperrt; Bergung und Räumung zogen sich bis in die frühen Morgenstunden.
Den Angaben zufolge fuhr ein Lkw auf ein Stauende beziehungsweise ein bereits stehendes Fahrzeug auf. Dadurch wurden mehrere Fahrzeuge beschädigt und Fahrstreifen blockiert. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sicherten die Unfallstelle und übernahmen Erstmaßnahmen, Spezialfahrzeuge räumten Trümmer und zogen beschädigte Fahrzeuge von der Strecke. Zur Zahl der Verletzten lagen in der Nacht zunächst keine von der Polizei Berlin bestätigten Gesamtangaben vor. Die Ermittlungen zur Ursache und zum genauen Ablauf führt die Polizei Berlin.
Parallel zu den Unfallfolgen liefen planmäßige nächtliche Wartungsarbeiten im südlichen Netz der Stadtautobahnen, darunter im Bereich des Tunnel Britz und an Zu- und Abfahrten zur A113. Die Kombination aus Unfallgeschehen und ohnehin eingeschränkter Netzkapazität verschärfte die Staulage und verlängerte die Sperr- und Räumzeiten. Verkehrsdienste rieten zur weiträumigen Umfahrung und verwiesen auf Ausweichrouten außerhalb des Stadtrings.
Betroffen war vor allem der Verkehr in Richtung Treptow sowie der Zulauf im Umfeld der Anschlussstellen Oberlandstraße und Treptower Park. Lokale Radioredaktionen und Navigationsdienste verbreiteten fortlaufend Hinweise zu aktuellen Sperrungen und Freigaben. Nach Abschluss der Unfallaufnahme und der Bergung wurden die gesperrten Abschnitte sukzessive wieder freigegeben.
Konkrete Hinweise auf einen technischen Defekt des Lastwagens oder auf alkohol- beziehungsweise drogenbedingte Beeinflussung lagen zunächst nicht vor. In vergleichbaren Fällen sichern die Ermittler Fahrzeugdaten, prüfen Reaktions- und Bremswege sowie die Sicht- und Baustellensituation. Die Autobahn GmbH des Bundes koordiniert bei derartigen Lagen die infrastrukturseitige Absicherung und die Wiederherstellung der Fahrbahn.
Hintergrund: Die A100 ist seit Monaten durch Instandhaltungen und Engstellen belastet; in den Herbstferien wurden für mehrere Nächte zusätzliche Wartungen angekündigt. Solche Maßnahmen verringern temporär die Zahl der verfügbaren Fahrstreifen und können nach Unfällen die Räumzeiten verlängern. Für den Pendel- und Lieferverkehr in Berlin bedeutet dies bei Störungen auf dem Stadtring spürbare Verzögerungen, selbst in den ansonsten verkehrsärmeren Nachtstunden.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).