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Lkw kippt am Dreieck Nossen um – Überfahrten zwischen A14 und A4 gesperrt

Ein Sattelzug ist in der Nacht zum 20. Oktober am Dreieck Nossen umgestürzt. Überfahrten zwischen A14 und A4 sind gesperrt, die Bergung mit Kran läuft; der Fahrer wurde leicht verletzt.

Kurzmeldung

Am Autobahndreieck Nossen ist in der Nacht zum 20. Oktober 2026 ein Sattelzug umgestürzt und hat mehrere Verbindungsrampen zwischen der A14 und der A4 blockiert. Nach Angaben der Polizei Sachsen kippte der Lastzug gegen 3.00 Uhr um, durchbrach eine Leitplanke und blieb auf der Seite liegen. Der 28 Jahre alte Fahrer wurde leicht verletzt. Stand 6.21 Uhr dauern die Sperrungen an.

Betroffen sind insbesondere die Überfahrt von der A14 auf die A4 in Richtung Dresden sowie die Überfahrt von der A4 auf die A14 in Richtung Magdeburg. Die Einsatzkräfte sichern die Unfallstelle, nehmen den Unfall auf und bereiten die Bergung vor. Dafür ist ein Kran im Einsatz. Aufgrund der Lage des Fahrzeugs rechnen die Behörden damit, dass die Sperren noch längere Zeit bestehen bleiben. Im morgendlichen Berufsverkehr sind Staus und Verzögerungen wahrscheinlich.

Verkehrsdienste melden Gefahrstellen durch Fahrzeugteile, zudem kommt es im Umfeld zu stockendem Verkehr. Autofahrerinnen und Autofahrer sollen den Bereich weiträumig umfahren und den ausgeschilderten Umleitungen folgen. Die Anschlussstellen in der Umgebung bieten nur begrenzte Ausweichmöglichkeiten. A14 und A4 sind zentrale Verkehrsachsen in Sachsen; Störungen am Dreieck Nossen wirken sich erfahrungsgemäß zügig auf den regionalen und überregionalen Verkehr aus.

Die Polizei Sachsen ermittelt zur Unfallursache. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine gesicherten Hinweise auf einen technischen Defekt oder das Einwirken Dritter. Aussagen der Einsatzkräfte vor Ort und übereinstimmende Verkehrsmeldungen bilden die Grundlage der Lageeinschätzung. Konkrete Angaben zum Ladegut des Lkw oder zu möglichen Umweltschäden liegen noch nicht vor.

Weitere Informationen zum Fortgang der Bergungsarbeiten und zur Aufhebung der Sperrungen sollen im Laufe des Tages von Polizei und Autobahnmeisterei veröffentlicht werden. Bis dahin ist mit wechselnden Verkehrsführungen und kurzfristigen Anpassungen der Umleitungen zu rechnen. Pendler und Logistikunternehmen sollten vor Fahrtantritt eine aktuelle Routenprüfung vornehmen und zusätzliche Fahrzeit einplanen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen