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Luftwaffe nutzt Fliegerhorst Upjever für Verlegeübung – mehr Fluglärm bis 28. August

Die Luftwaffe hat den Fliegerhorst Upjever im Landkreis Friesland seit 24. August für eine Verlegeübung reaktiviert. Bis 28. August ist in Schortens und Umgebung mit deutlich mehr Militärflugverkehr und zeitweiser Lärmbelastung zu rechnen.

Die Bundeswehr nutzt seit 24. August den Fliegerhorst Upjever im Landkreis Friesland (Niedersachsen) für eine Verlegeübung. Nach Angaben der Luftwaffe sind bis einschließlich 28. August erhöhte Start- und Landebewegungen geplant, wodurch es in Schortens und umliegenden Gemeinden zu spürbarer Lärmbelastung kommen kann. Kommunen und regionale Medien hatten im Vorfeld auf den Übungsbetrieb hingewiesen.

Die Übung erprobt die Verlegung von Personal und Material sowie den Betrieb eines zeitweise genutzten Flugplatzes. Eingesetzt werden Eurofighter und unterstützende Boden- und Wartungskräfte. Ziel ist es, Abläufe unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren und die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten. Das Szenario umfasst typischerweise das Einrichten von Abläufen, die abseits regulärer Heimatbasen benötigt werden – von der Aufnahme anfliegender Luftfahrzeuge bis zu Wartungs- und Betankungsvorgängen. Die Bundeswehr bittet Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis und verweist auf veröffentlichte Hinweise zum Zeitraum der intensiveren Flugbewegungen.

Nach übereinstimmenden Berichten von NDR und Tagesschau konzentriert sich der zusätzliche Flugverkehr auf den genannten Zeitraum in der letzten Augustwoche. Konkrete Tagesschemata können sich kurzfristig ändern, etwa aufgrund von Wetter oder technischen Erfordernissen. Beschwerden oder Nachfragen zum militärischen Flugbetrieb nimmt die Bundeswehr über ihre Kontaktstellen entgegen; auch die örtlichen Verwaltungen informieren fortlaufend über den Ablauf der Maßnahme.

Der Standort Upjever wird seit Jahren fallweise für Übungen herangezogen. Hintergrund ist unter anderem, Abläufe außerhalb regulärer Heimatbasen zu festigen. In der Region sind Eurofighter des Jagdgeschwaders 71 "Richthofen" aus Wittmund stationiert; sie nutzen im Rahmen von Trainingsvorhaben auch alternative Plätze in der Nähe. Für betroffene Gemeinden im Norden Niedersachsens ist der damit verbundene Mehrflugverkehr wiederkehrend Anlass, Lärmschutz und Planungsabstimmung mit der Truppe anzusprechen.

Rechtlich liegt der militärische Flugbetrieb in der Zuständigkeit des Bundes. Übungsflüge unterliegen eigenen Verfahren und werden mit der zivilen Flugsicherung koordiniert, um Luftraum, An- und Abflugverfahren sowie Sicherheitsabstände abzustimmen. Zuständige Behörden verweisen für Fragen zu Grenzwerten, Ausnahmen oder etwaigen Entschädigungen auf die jeweils einschlägigen Stellen des Bundes und der Länder. Für den aktuellen Übungszeitraum gilt: Bis 28. August ist mit mehr Fluglärm zu rechnen, danach soll der Betrieb in Upjever wieder auf das übliche Maß zurückgehen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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