Das Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 3“ soll nach Angaben von TUI Cruises Ende November 2026 wieder aus der Lloyd Werft in Bremerhaven auslaufen. Das Unternehmen bestätigte am 5. November 2026, dass sich das Schiff seit dem 1. November 2026 in der Werft befinde und die für den 14. bis 28. November 2026 geplante Reise abgesagt worden sei. Grund hierfür sind Reparatur- und Inspektionsarbeiten nach einer Kollision an der Stromkaje in Bremerhaven am 25. Oktober 2026.
Nach offiziellen Angaben von TUI und Berichten des Norddeutschen Rundfunks war das Schiff unmittelbar nach dem Zwischenfall zur Untersuchung und Instandsetzung in die Lloyd Werft verlegt worden. Erste Schadenbewertungen und Angaben der Wasserschutzpolizei sowie der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) führen den Vorfall als schwerwiegenden Seeunfall; die Behörden führen Untersuchungen zur Unfallursache durch. Schätzungen in den Berichten sprechen von einem Schaden im siebenstelligen Bereich, konkrete abschließende Gutachten liegen noch nicht vor.
TUI Cruises hat betroffene Gäste informiert und Kulanzregelungen sowie Umbuchungs‑ und Erstattungsoptionen angeboten; Details nannte das Unternehmen in seiner Mitteilung vom 5. November 2026. Die Reederei betonte, dass die Seetüchtigkeit und Betriebssicherheit aller Systeme Vorrang hätten und das Schiff erst nach Abschluss der Werftarbeiten und erforderlicher Prüfungen wieder in Fahrt komme.
Für die Hafenstadt Bremerhaven und die Werftbranche bedeutet der Einsatz zusätzliche Arbeitsbelastung und logistische Koordination; die Lloyd Werft bestätigte die Aufnahme des Schiffes zu notwendigen Reparaturarbeiten. Die Untersuchung durch die BSU und mögliche polizeiliche Ermittlungen gegen die Besatzung oder das Manöver könnten rechtliche und versicherungstechnische Folgen haben.
Offizielle Stellen und die Reederei kommunizieren laufend neue Zeitpläne, solange die Begutachtung und Instandsetzung noch andauern. Stand 5. November 2026 ist der avisiert Ende‑November‑Termin die aktuelle Planungsangabe; ein endgültiger Fahrplan hängt von den noch ausstehenden technischen Prüfungen und behördlichen Freigaben ab. Aussagen zu konkreten Kosten, Schadensumfang und Abschlussdaten beruhen derzeit auf vorläufigen Einschätzungen und sind noch nicht abschließend durch Gutachten belegt.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).