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Merz: Deutschland “fest entschlossen, uns zu verteidigen” nach mutmaßlichem Drohnenangriff

Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte Anfang September 2026 an, Deutschland werde seine Verteidigungsfähigkeit gegen hybride Angriffe stärken. Regierung und Auswärtiges Amt nannten konkrete Schritte zu Abschreckung, Cyberabwehr und zivilen Schutzmaßnahmen.

Kurzmeldung

Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte Anfang September 2026, Deutschland sei „fest entschlossen, uns zu verteidigen“. Die Äußerung steht im unmittelbaren Zusammenhang mit Ermittlungen zu einem mutmaßlichen, von außen gesteuerten Drohnenangriff auf deutschem Boden. Regierung und Auswärtiges Amt betonten bei Pressekonferenzen, es handele sich nicht um eine allgemeine Kriegserklärung, sondern um eine gezielte Reaktion auf einen konkreten Vorfall, der als hybrider Angriff bewertet werde.

In den offiziellen Verlautbarungen nannte die Bundesregierung mehrere Maßnahmen: verstärkte Investitionen in Luftverteidigung, Ausbau der Cyberabwehr und Maßnahmen zur Erhöhung der zivilen Resilienz. Die Bundesregierung sprach zudem von koordinierten diplomatischen Schritten und der Absicht, auf EU‑ und NATO‑Ebene gemeinsam zu reagieren. Innen- und Sicherheitsbehörden setzen nach eigenen Angaben Ermittlungen fort; politische Entscheidungen über weitere Sanktionen oder andere Gegenmaßnahmen sollen von den Ergebnissen dieser Ermittlungen und von Abstimmungen mit Partnern abhängen.

Die Bundesregierung hat den Vorfall innerhalb der Kabinettsklausur und in anschließenden Regierungspressekonferenzen thematisiert. Dort wurde betont, dass staatliches Handeln verhältnismäßig erfolgen müsse und klar zwischen Tatsachenfeststellungen, politischen Bewertungen und möglichen Folgeentscheidungen unterschieden werde. Das Auswärtige Amt erklärte, Deutschland werde seine Fähigkeit zur Abschreckung und zur Abwehr hybrider Angriffe entschlossen ausbauen und dabei multilaterale Koordination suchen.

Hintergrund ist nach Angaben von Bundesregierung und Auswärtigem Amt ein gescheiterter Angriff, dem nach bisherigen Erkenntnissen Akteure mit Rückverbindungen nach Russland zugerechnet werden. Die Bundesregierung kündigte an, den Druck auf Verantwortliche zu erhöhen und in Abstimmung mit NATO- und EU‑Partnern zu handeln. Die öffentliche Debatte und laufende Ermittlungen bleiben der Motor für weitere politische Entscheidungen; Kanzleramt und zuständige Ministerien betonten zugleich die Notwendigkeit, belastbare, gerichtsfeste Erkenntnisse zu sichern, bevor zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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